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März062018

Deutsche wollen auch über Rundfunkbeitrag abstimmen

Zum Artikel Deutsche wollen auch über Rundfunkbeitrag abstimmen auf Winfuture.de kommentierte ich jüngst: Ich finde das System einer gebührenfinanzierten Rundfunkanstalt grundsätzlich gut. ABER die gängige Praxis kränkelt schon sehr:
1. verschenken wir unser Programm nach ganz Europa, ohne dafür auch nur einen einzigen Inlandssender unserer EU-Partner zurückzubekommen.
2. hat die GEZ dafür zu sorgen, dass die Unabhängigkeit der Medien gewahrt wird. Der NDR hatte im Magazin Zapp bereits vor Jahren von den Machenschaften im ZDF-Vorstand berichtet, der von CDU-Mitgliedern dominiert wird. Zapp berichtete auch, dass der NDR deshalb nur parteilose Vorstandsmitglieder zulässt.
3. sollte kein einziges ARD-Radio-Programm mit der minderen Qualität von Privatsendern produziert werden. So läuft auf z.B. MDR Jump ein Programm, welches qualitativ mit dem Sender BB-Radio zu vergleichen ist - und das ist echt die schlechteste Station der Republik! Wenn ich durch Deutschland fahre, dann höre ich - und das kann ich mit Recht behaupten - KEINEN EINZIGEN Radiosender der Qualität von RBB Radio Eins oder Radio Fritz. Der Schlager- und Pop-Sender Antenne Brandenburg hängt alles ab, wie die Einschaltquoten 2016 zeigen. Scheinbar leistet sich ausschließlich der RBB eine Musikredaktion und eine Rotation, in der die populärsten Titel maximal 150mal im Jahr gespielt werden, um viel Platz für echte Raritäten zu lassen, die in keiner Rotation irgend eines anderen Senders mehr zu finden sind. Wer jetzt nachhrechnet und bereits bemerkt hat, dass man bei BB-Radio die Uhrzeit nach den gespielten Titeln stellen kann, weiß, dass nach deren Rotation die aktuellen Hits mindesten 365mal gespielt werden. Spielen sie den Titel mehrmals pro Tag, womit zu rechnen ist, da es heißt "kein Hit doppelt von (nur) 8-16", erhöht sich die Zahl auf um 600.

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