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Mai272012

Mac-Benutzer - An Arroganz kaum zu übertreffen?

Foren sind Plätze im Internet, in denen ein reger Erfahrungsaustausch stattfindet.
Doch nicht so in der Mac-Gemeinde. Hier gilt der Grundsatz, dass jeder noch so kleine - oder gerade die kleinen - Hilferuf(e) mit Schelte bestraft wird.
Schlimmer noch, wird ein erfahrender Mac-User eines Besseren belehrt, so fängt er an, mit Beleidigungen und erlogenen Gegendarstellungen, die einem nur die Hutschnur hochgehen lassen, zu argumentieren. Eine sachliche Diskussion ist mit diesen Leuten nicht möglich und mitunter auch von den Administratoren der Foren gar nicht gewollt.
Gemeint sind die Foren von Apfeltalk und MacUser. Während man bei Apfeltalk einem gewissen MacMark alles - aber auch wirklich alles - glaubt, zum Beispiel, dass es einfach mal keine Viren für den Mac gibt, wird genau dieser MacMark bei MacUser als absolute Lachnummer abgetan (und ich gebe zu, ich freue mich darüber, dass diesem Mann mal der Wind aus den Segeln genommen wird).
Oder ein User Namens Rastafari, der folgendes zum Thema Multitasking sagt:"Multitasking ist wie schwanger sein - ein bisschen geht nicht", und der dabei nicht einmal bemerkt, dass er meinem Argument zustimmt, dass Windows 3.11 Multitasking-fähig ist, obwohl er dem eigentlich völlig widersprechen wollte. (In meiner Argumentation ist Multitasking lediglich das Ausführen mehrerer Programme gleichzeitig - und das kann Windows 3.11. In dem Wort Multitasking -übersetzt: mehrere Aufgaben- ist keine bestimmte technische Umsetzung vorgeschrieben. Und wenn Windows 3.11 tausendmal nicht alle möglichen vom 386er+ Prozessor zur Verfügung gestellten Methoden zur Implementierung von Multitasking ausnutzt, so ist es dennoch Multitasking!)
Genaugenommen ist auch BOSS-X.4 Multitasking-fähig - in dem Wort ist nämlich nur von mehreren Aufgaben die Rede - jedoch nicht davon, ob es "mehrere Aufgaben abarbeiten" oder nur "mehrere Aufgaben haben" heißt.
Bei MacUser gibt es auch gewisse Herren, die glauben, alles besser zu wissen, zum Beispiel Toobles, der meinte, mir erzählen zu können, wie lange Apple seine Produkte supportet (Post hier).
Doch nun erbringe ich mal den Gegenbeweis, in dem ich ganz klar unter Leopard Updates von März 2012 bekomme, wo doch der Herr eben noch sagte, es gäbe seit Sommer 2011 keine Updates mehr für Leopard:
Update für Leopard noch im Mai 2012
Also ich für meinen Teil sehe hier eindeutig Updates, die ich heute zum Download angeboten bekommen habe. Zusammen mit dem Update auf iTunes 10.6.1, welches so etwa um den 29.3.2012 erschienen ist.

Ich gebe hier nun noch einmal die Posts wieder:

atarixle:
Apple unterstützt alle seine Produkte für mindestens drei Jahre.
Das heißt, ein Mac mit Leopard, den man kurz vor Erscheinen von Snow Leopard gekauft hat, wird definitiv drei Jahre lang unterstützt, auch wenn man nicht zu Snow Leopard oder Lion wechselt. Es werden somit noch bis zum Sommer 2012 Sicherheitsupdates für Leopard erscheinen, genau wie vor noch zwei Jahren Updates für Tiger erschienen sind (z.B. erschien Safari 4.1.3 für Tiger im November 2010).

Toobles:
Ist das Wunschdenken? Die Realität sieht nämlich ein wenig anders aus. Hier steht recht deutlich, dass die letzten Security-Updates für Leopard mit Ausnahme von iTunes im Juni/Juli 2011 veröffentlicht wurden -< Supportende von Leopard mit Lion-Release. Die Aussage, das bis Sommer 2012 für Leopard Updates erscheinen, ist also Quatsch. Es gibt seit Sommer 2011 schon keine mehr.

Nein! Das ist kein Wunschdenken, sondern eine Tatsache, die ich sogar mit einem Beispiel belegt habe, du Nase!
Das Lustigste an der Sache: auf der von Toobles verlinkten Seite stehen nun auch die Updates für Leopard, die er zu verleugnen versuchte.

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Kommentare

Ronald Meyer schrieb am 02.04.2018:
Frust-Esel! :(

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