wer benutzt Spiegelregister???


wer benutzt Spiegelregister???

von mega-hz » So 11. Sep 2005, 23:44
hallo,

jeder, der schonmal in Assembler auf dem 8Bit programmiert hat, weiß, daß es etliche gespiegelte Adressen von der Hardware gibt.

Als Beispiel sei hier mal die PIA genannt: Sie hat 4 Register, die von $D300 bis $D303 verteilt sind. Da die MMU im Atari aber nur den Bereich $D3XX dekodiert, spiegeln sich die 4 Register der PIA auch an den nachfolgenden Adressen wie $D304-D307, $D308-$D30B usw. wieder.

Dies ist bei den anderen Chips wie Pokey, Antic usw. genauso.
Jede menge bytes "verschenkt".

Da ich in meinem neuen Projekt, dem 19" ATARI mit Steckkarten jedem Chip nur genau die Adressen zur Verfügung stellen will, die es auch braucht, stellt sich hier die Frage:

Welches Programm/Spiel benutzt diese gespiegelten Adressen?
Ist da jemanden etwas bekannt?
Sollte es tatsächlich Programme geben, die illegalerweise diese Adressen benutzen, müsste ich eine Art von "Kompatiblitäts-Modus" mit einbauen....:flipando:

Gruß,
Wolfram.

von Gast » Mo 12. Sep 2005, 00:39
..

von Mathy » Mo 12. Sep 2005, 00:52
Hallo Wolfram

Ich kann dir nur raten, die gespiegelten Adressen zu berücksichtigen. Ich höre schon seit Jahren geschichten von Software die aus irgendwelchen Gründen eben diese Adressen benutzt. Welche Software das genau sein soll weiss ich nicht, aber es soll sich nicht auf ein oder zwei Programme beschrenken. Meiner Meinung nach handelst Du dir nur Probleme ein, wenn Du die Spiegeladressen nicht berücksichtigs.

Tschüß

Mathy

PS wenn Du wirklich wissen willst, ob und wie Spiegeladressen benutzt werden, könntest Du einen der Emulatorprogrammierer fragen, ob sie:

a) eine kleine Routine in ihren Emulatoren einbau können die das kontrollieren.
b) diese Adressen berücksichtigen in ihren Emulatoren und wieso.

von guus » Mo 12. Sep 2005, 15:44
Hallo Wolfram,

Bei meine 65C02 ist auch ein extra PIA. Der ist im oberen Addressraum, A7 wird an ein unbenützter CS-Leitung geführt.

Bei OSS-Cartridges wird das Bankswitching nicht vom D500 sonderrn auch höhere Addressen gemacht.

Den CSS Sparta-Dos und auch die RT-Uhr benützen obere Addressen im CCNTL.

Also Compaltibilitätsmodus.
Und auch 3 verschiedene CPU's.... :wink:

mfg.
Guus

von mega-hz » Do 15. Sep 2005, 19:39
Also habe mir jetzt folgendes überlegt:

Der 19" ATARI soll mit Hilfe eines Mikrocontrollers (89C51 kompatibel) und dort angeschlossenem LCD-Display und Taster quasi "vorkonfiguriert" werden, mit dieser vom XL-System unabhängigen Methode kann man dann einstellen, ob die neue MMU(s) oder die originale MMU verwendet werden soll. Ausserdem kann man per Menüführung dann auch bequem auswählen, welches OS, Cardridge, welche zus. Hardware mit eingeschaltet werden soll. Ich denke so ist es am besten und auch am einfachsten, dann entfallen tausende extra Schalter usw.!

An die ´hardware-interessierten mal ne Umfrage:

Die "Backplane", also die Hauptplatine, auf der alle Karten dann gesteckt werden, soll DIN-Steckverbinder 64 (a+c) oder 96 (a,b,c) polig bekommen. Welche Signale und vor allem in welcher Reihenfolge sollten darauf durchgeschliffen werden? Also Adress und Datenleitungen sowie andere Steuerleitungen sind klar.

Erzählt mal etwas...

Gruß,
Wolfram.