Das Atari-Jahr 2021

Alles rund um den ABBUC und Atari, was nicht in die anderen Kategorien passt.
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MichaG
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Das Atari-Jahr 2021

Beitrag von MichaG »

Meine aktive 8bit-Zeit liegt schon ein paar Jährchen zurück, die Rechner ruhten in der Vitrine oder gut verpackt in Kisten.

2021 nutzte ich die mangelnden Alternativen, um im Haus ein wenig auf- und umzuräumen, dabei erfüllte ich mir einen langen Wunsch: Eine Möglichkeit, meine Ataris wieder aufzubauen.
Gleichzeitig stolperte ich bei eBay über eines von Lothareks SIO2SDs, so dass ich meinen alten Hauptrechner, einen 800XL mit 320kB + 16k Bibomon sowie einer 1050 mit Speedy mit einer 2GB SD-Karte ausstatten konnte.

Wieder auf den Geschmack gekommen schloss ich meinen 130XE im Wohnzimmer an, wo dank einem frisch erworbenen Atarimax fleißig gezockt wurde. Erstaunt stellt ich fest, dass es immer noch aktive Entwickler gibt. So bestellte ich mir noch das Flob-Modul (das Spiel macht echt süchtig!) und Last Squadron.
Je tiefer ich wieder einstieg, umso interessanter wurden die Möglichkeiten, die der Atari inzwischen bot. Natürlich musste auch ein FujiNet-Modul her. Da mein Computerregal noch ein wenig Platz bot bastelte ich mir mein XEGS an einen VGA-Monitor.

20211224_142906_HDR_(1).jpg

Selbstverständlich wurde ich auch wieder ABBUC-Mitglied und freue mich schon darauf, wieder ein aktuelles Heft mit der passenden Diskette in den Händen zu halten ;-)
Im Shop fand ich noch ein The!Cart-Modul, das ja anscheinend mehr bietet, als es das Atarimax kann. Dieses soll (auch wegen der RAM-Disk) das XEGS mit dem FujiNet ergänzen.

Meine Pläne für 2022 sind, meine Oldtimer 400/410 und 800/810 wieder an den Start zu bekommen und meine Homepage auszubauen.

Was waren eure Highlights 2021?
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Sleeπ
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Re: Das Atari-Jahr 2021

Beitrag von Sleeπ »

MichaG hat geschrieben:
03.01.2022 11:59
Was waren eure Highlights 2021?
Also, bei den Spielen bin ich ganz bei Dir - ich habe aktuell sehr häufig Flob, The Last Squadron und Prince of Persia im Modulschacht stecken. Natürlich nicht gleichzeitig... :mrgreen:

Alle drei machen echt süchtig... :shock: Wobei, Flob wird nachher ganz schön schwer - zumindest wenn man so einen miserablen Orientierungssinn hat wie ich... :mrgreen:

An Hardware war das Fujinet mein Highlight. Ich freue mich schon wie Bolle darauf irgendwann man Spiele über´s Internet spielen zu können. MidiMaze im lokalen W-Lan haben wir schon an´s Laufen bekommen.

Es gibt sicherlich noch mehr highlights, aber das waren die, die mir spontan in den Sinn gekommen sind.
Sleeπ

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Kveldulfur
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Re: Das Atari-Jahr 2021

Beitrag von Kveldulfur »

Hallo!

Ich bin auch seit 8/2021 wieder beim ABBUC.

Der kleine ATARI hat mich nie in Ruh gelassen und seit 2020 habe ich wieder angefangen aktiv zu sammeln.

(Erneut) Angefangen hat es mit dem glücklichen Zufall 6 Spiele in der Black Big Box auf eBay Kleinanzeigen günstig zu ergattern. Diese Spiele besaßen ihre OVP noch und waren in einem super Zustand. Irgendwie fühlte ich mich wieder in der Zeit zurückversetzt.
Da ich immer Platzmangel hatte/habe (6 Personenhaushalt), konnte ich nie einen Atari komplett aufbauen und stehen lassen. Er musste immer wieder zurück in eine Kiste auf den Schrank, wo er eigentlich die meiste Zeit fristete.
Mein "Computerzimmer" ist der Hausarbeitsraum, wo auf 7,5qm noch die Heizung, Waschmaschine, Gefrierschrank und Hausanschlüsse untergebracht sind.
Die Idee war nun die ATARIs in OVPs zu sammeln und auf einem Regal in luftiger Höhe zu stellen, so dass diese im HAR für mich sichtbar standen. 2021 baute ich nun den HAR entspechend um und machte ihn ein wenig "wohnlicher" für mich.
Meine Sammlung ist zwar klein, aber ich habe sowieso kaum Platz für mehr :mrgreen: . Ausserdem muss ich auch ein wenig auf die Münzen schauen.
Hier nun ein paar Fotos meiner Sammlung, die ich 2020/2021 aufgebaut habe.
atari.png
Für 2022 habe ich den Plan ein kleines Spiel für den ATARI zu programmieren. Ich bin schon aktiv dabei, stosse aber als Assembler-Anfänger immer wieder auf Hürden. Bin gespannt, ob es klappt.

Grüße
Janko

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Prodehl
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Re: Das Atari-Jahr 2021

Beitrag von Prodehl »

Hallo in die Runde...
mein Weg ist ähnlich! ABBUC kenne ich schon lange, bin aber erst irgendwann Ende 2019 eingetreten - zunächst noch völlig passiv. Programmieren war schon immer mein Ding und in den letzten vielen vielen Jahren bin ich neben der Arbeit (die völlig programmierfrei ist) immer wieder an verschiedene "Dinge" geraten:
Webseiten programmieren mit HTML / Flash, Excel mit Visual Basic programmieren, Access-Datenbank aufbauen und damit programmieren, habe mich einwenig um diverse andere Programmiersprachen gekümmert, zuletzt habe ich mich in Unity eingearbeitet.... aber irgendetwas fehlte immer! Der Atari!
Damals fing ich an in Basic zu programmieren... ich kaufte mir ein kleines Buch und "programmierte" virtuell ohne Computer... nebenbei sparte ich auf meinen Atari 400.
Hier lernte ich Basic und später Maschinencoding unter Basic - reines Assembler-Programmieren schreckte mich immer ab, da es kompliziert erschien. Hier war aber immer eine Art Sehnsucht, ganz tief in die Assemblerprogrammierung einzudringen.... und dann entdeckte ich dieses Video auf youtube von Thomas, wo er sein Spiel vorstellte... 8-Bit-Atari Programmierung in einer modernen Entwicklungsumgebung mittels Eclipse und WUDSN. Mir war sofort klar: Das ist es!!!!!
Ich habe also dieses Jahr zunächst viel mit meinem neuen Atari 130 XE und dem Datenaustausch Atari - Mac/PC - Atari rumexperimentiert und mich eingearbeitet, dann Literatur über den Atari gesammelt mit Schwerpunkt auf die Assemblerprogrammierung ... und dann habe ich versucht Eclipse mit WUDSN zu installieren.... ohne Erfolg!! Auf Mac ist das nicht so ganz leicht und wenn man keine Ahnung hat eh nicht! Dann kam die Fujiyama und mir war klar, daß ich dort die Hilfe finden würde, die ich noch zwingend brauchte!!
Dort haben wir alles installieren können und darüber bin ich echt dankbar. Seitdem programmiere viel und arbeite mich immer tiefer ins System ein... ich programmiere Phobos nach!
Erstaunlich und voller Respekt sehe ich viele Spiele von damals aus einer ganz anderen Perspektive! Unglaublich, wie gut und virtuos damals programmiert wurde!!
Meine Frau findet das toll, weil es mich erfüllt und daher sind wir auch auf die Suche gegangen, wo es in unserem Haus noch Platz gibt für meine Ataris... und wir wurden fündig.
Nun wird gerade ein kleiner Raum abgetrennt, wo ich ein paar Quadratmeter habe - und hier kann ich meine Ataris dauerhaft aufbauen ... ich werde mal ein Bild reinstellen, wenn er fertig ist!
Mein Jahr 2021 war also in der 2. Hälfte sehr Atari - intensiv!
Ausblick für 2022: Ich freue mich auf die Fujiyama 2022 wo ich mehr Zeit einplane, möchte mein Projekt fertig stellen (Return To Phobos) und dann mit mehr Wissen und Erfahrung ein nächstes Projekt starten.
Gruß Peter

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