SDrive-MAX Schritt für Schritt

Re: SDrive-MAX Schritt für Schritt
28.12.2018 um 18:45 Uhr von Philsan
Who is the best seller of this device, with a good quality case?
Re: SDrive-MAX Schritt für Schritt
02.01.2019 um 22:39 Uhr von Bernd
Frohes Neues Jahr wünsche ich Euch!
Hier die Lösung für das SIO-Problem vom Sdrive-Max, wenn mehr als ein Teilnehmer am Bus angeschlossen wird.
Wer ein Uno mit DIP Sockel hat, braucht nur Pin 2 vom Atmega mit dem Sockel nicht mehr verbinden. An diesen Pin 2 lötet man dann die Leitung von SIO Stecker an, also Pin 2->TX vom Uno auf Pin 2 Atmega. Beim Softwareupdate muss aber der Pin wieder mit dem Sockel Kontakt haben.

Besser ist es aber ein Treiberbaustein einzusetzen. Man kann einen 74LS07, 74HC07 oder 74HCT07 verwenden, zwei 4,8k Widerstände sind noch erforderlich. Die Diode entfällt. Die gleiche Lochrasterplatine passt auch im Uno mit DIP Sockel. Dabei sollte man zur Sicherheit mit Isolierband das Quarz abdecken, sonst kann es zum Kurzschluss kommen.

Viel Erfolg beim Nachbau,
Bernd
        
SDrive-MAX Schritt für Schritt
Benutzeravatar05.01.2019 um 11:10 Uhr von Erhard
Hi,

tfhh hat geschrieben:Wo genau liegt das Problem?


die Frage ist zwar schon etwas her, aber ich habe zwischenzeitlich nichts gelesen, was ich als Antwort verstanden hätte.

Wie kann ein Eingang des SDrive-MAX Probleme auf dem Atari SIO Bus verursachen?

Wenn da zu starke Pull-Up-Widerstände wären - würde ich verstehen.

Oder kommuniziert das Teil intern im normalen Betrieb über die Leitung und diese Kommunikation landet dann auf der SIO-Schnittstelle?

Das dürfte es nicht geben, denn woher sollte der Atari wissen, wann er mit dem SDrive-MAX kommunizieren darf und wann nicht? Dann könnte man zwar wie von Bernd beschrieben die SIO-OUT-Leitung des Atari mit dem TTL-Chip entkoppeln, aber gesendete Daten des Atari würden trotzdem und immer mit der internen Kommunikation kollidieren.

Also: Hä?

CU, Erhard
Re: SDrive-MAX Schritt für Schritt
07.01.2019 um 01:02 Uhr von Bernd
Siehe Schaltplan!
Der Atmega328P - Pin3 TD1-PD1(TXD) ist verbunden über einen 1k Widerstand mit dem USB Chip Atmega16U2 Pin8 - MATXD. Bei anliegender Spannnung hat der Ausgang vom Atmega16U2 immer +5V. Kein Teilnehmer schafft es am SIO-Bus das Signal auf 0V zu setzen, siehe Oszi- Bild. Erst mit der Schaltungsergänzung ist das Problem gelöst.

Hoffentlich ist jetzt das Hääääää gelöst :scratch_head

Bye,
Bernd
   
Re: SDrive-MAX Schritt für Schritt
Benutzeravatar07.01.2019 um 09:48 Uhr von tfhh
Moin,

Bernd hat geschrieben:Siehe Schaltplan!

Hoffentlich ist jetzt das Hääääää gelöst :scratch_head

Jupp - vielen Dank!

Auch wenn Deine Lösung einfach umzusetzen ist, es widerspricht natürlich dem "fast kein Löten notwendig" der Lösung. Wäre es nicht möglich, mit Klaus zu reden, daß es eine alternative Firmware gibt, die einen anderen I/O Pin verwendet, bei dem es nicht zu diesem Konflikt kommt? Ich nutze keine Arduinos, aber einzelne ATmegas, und die haben doch jede Menge I/O auch "unique".

Grüße, Jürgen
SDrive-MAX Schritt für Schritt
Benutzeravatar15.01.2019 um 09:34 Uhr von Erhard
Hi,

Bernd hat geschrieben:Bei anliegender Spannnung hat der Ausgang vom Atmega16U2 immer +5V.


Und der Chip bietet nicht die Möglichkeit, diesen PIN per Firmware für den normalen Betrieb auf HI-Z zu setzen?

tfhh hat geschrieben:Wäre es nicht möglich, mit Klaus zu reden, daß es eine alternative Firmware gibt, die einen anderen I/O Pin verwendet,


Ich hatte mal nachgefragt, ob es nicht möglich wäre, das MOTOR-ON-Signal für die Cassettenemulation zu implementieren. Er sagte, es gäbe keinen freien PIN mehr und es wäre nur über Multiplexen möglich.

(Man könnte hier vielleicht SDrive-MAX-seitig CMD und Motor-ON zusammenführen und in Richtung Atari die Signale entkoppeln. Das SDrive-MAX könnte das nun gemultiplexte Signal im normalen Betrieb als CMD interprätieren und in der Cassettenemulation als Motor-ON. Aber wirklich zwingend brauche ich das nicht. Ist nur in der Kategorie -nice to have-)

CU, Erhard
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