LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

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Sleeπ
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Re: LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

Beitrag von Sleeπ »

Olix hat geschrieben:
12.04.2024 08:00
Es gibt auch günstige Geräte wie die ZD-915, die habe ich:
Bild
https://www.amazon.de/Regelbare-digital ... B00T6FYP1A
Die habe ich mir jetzt auch gegönnt - das Entlöten klappt echt super; die "Modulbuchse" einer VCS habe ich ohne Probleme auf anhieb rausbekommen... :-)

Nur das Wiederreinfummeln des Glaskolbens nach der Reinigung könnte etwas einfacher gehen.
Sleeπ

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Olix
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Re: LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

Beitrag von Olix »

Sleeπ hat geschrieben:
12.06.2024 07:00
Nur das Wiederreinfummeln des Glaskolbens nach der Reinigung könnte etwas einfacher gehen.
... da gebe ich dir zu 100% Recht.

Ich bin jedes mal wieder am fluchen.
Das blöde ist nur, dass man mit der Reinigung auch nicht zu lange warten sollte, sonst lässt die Saugleistung deutlich nach.

Aber irgendwie habe ich es bisher immer hinbekommen, das Teil raus und wieder rein zu bekommen. Und für den Fall dass es mal schief geht, habe ich von dem Glaskolben eine Reserve in der Kiste. Für das Gerät gibt es so ziemlich alle Teile für wenig Geld asl Ersatzteil zu kaufen.

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BöserWatz
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Re: LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

Beitrag von BöserWatz »

Ja, die Entlötstation habe ich mir auch geholt.
Mit Lötkolben und Entlötlitze habe ich eher so eine Art Brandmal hinterlassen,
aber nicht wirklich die Bauteile rausbekommen.
Mit der Vakuumpumpe war ein Speicherbaustein in wenigen Momenten gelöst.

Bei der Reinigung habe ich immer in die falsche Richtung gedacht - Richtig geht es: den Kolben erst zum Filter hinschieben, dann lässt er sich einfach herausnehmen.
8 Bit reichen völlig aus

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Bunsen
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Re: LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

Beitrag von Bunsen »

mega-hz hat geschrieben:
20.04.2024 01:29

Vortiel ist: nach 10 Bier lässt sich alles gut entlöten/löten, egal was es ist....


Löten sieht einfach aus, ist aber ein recht komplexes Handwerk. Nach der interessanten Lektüre dieses Threads bleibe ich lieber bei meinem Lötsklaven 😉.
Wolframs Tipp war der einzige, den ich verstanden habe 😬😂.

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mega-hz
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Re: LÖTEN, aber richtig: Tips und Hilfen

Beitrag von mega-hz »

Hier würde ich gerne mal ein paar Erfashrungen tauschen:

Es geht um SMD LED, speziell WS2812 mit 6 Pins.

Ich habe mal ein Audio Hifi Messgerät für jemanden gebaut (auch Aussteuerungsanzeige genannt).
Dies umfasste den Bereich von -40 bis +12dB.
Als µC habe ich eine Atmega328 benutzt der seine analogen Daten von einem OP (als Vorverstärker)
geliefert bekam.
Der µC hat 2x 70 WS2812 LEDs angesteuert. Somit eine sehr große Breite an Messpunkten.
Das Löten von Hand der LEDs brachte allerdings große Probleme!
Dadurch das man den Lötkolben ja nur an einen Pin z.Z. halten kann, war die Hitzeeinwirkung extrem
einseitig so das sich die Bonding-Drähte im Inneren der LED sichtlich verbogen haben.
Insgesamt musste ich von den 2x70 LEDs über 30 Stück erneut austauschen und neu bestücken!
Mit Heissluft und korrekter Positionierung wäre das nicht passiert.
SMD LEDs müssen also am besten komplett erhitzt und gelötet werden!
geht nicht gibs nicht, meistens.. ansonsten: 4C 77 E4 geht immer!

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