Fertiggestellte Hardware / Projekte

Die Verfügbarkeit muß im Einzelfall jeweils geprüft werden.
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mehrfachverwendung, Vernetzung

  • FujiNet
  • MultiLink
  • Multiplexer

Laufwerke, -emulatoren und -zubehör

  • BlackBox
  • MIO
  • Sally-II
  • SIO-PC (RS232)
  • SIO2ST
  • Sio2PC USB
  • APE-USB-Interface
  • SIO2USB
  • SIO2SD
  • SDrive
  • SDriveMAX
  • IDE+ 2.0
  • Happy
  • Speedy
  • SuperSpeedy
  • MegaSpeedy
  • Turbo 1050 Replica
  • My-IDE
  • HDI
  • msc IDE

Spielesteuerung

  • Multijoy
  • Drahtlos-Adapter für Multijoy für drahtlose Gamepads (Das "Opto"-Projekt)
  • SNACK-Adapter für SNES-Controller / 8BitDo Retro Receiver SNES

Debugger, ML-Monitore

  • BiboMon
  • Freezer

Steckmodule

  • The!Cart
  • AtariMAX Maxflash Multicart
  • USB Cart
  • OSS Multicart
  • SysCheck
  • SpartaDOS X

Sound

  • Stereo-Erweiterungen
  • PokeyMAX
  • Midi

Grafik

  • Sophia-II
  • Medusa
  • UAV
  • UGV
  • GTIA-Fixer
  • VBXE
  • GTIA2RGB
  • XEP80 (I/II/III)

Tastatur

  • Transkey-II
  • Overange Mini-Tastatur

Rechner

  • 130XE Remake Board
  • 800XL Advanced Remake Board
  • 600XL+ Remake Board w/ Mini-FujiNet
  • NUC 576+

RAM-Erweiterungen

  • Diverse RAM-Erweiterungen

FujiNet

Ein Multifunktions-Steckmodul von Thom Cherryhomes. Das Modul bietet Laufwerksemulation von SD-Karte und über Internet mithilfe von TNFS-Servern. Anbindung per 2.4 GHz WLAN. Verschiedene Druckeremulationen mit PDF-Druck. Sprachausgabe. Atari-Treiber für den Internet-Netzwerkzugriff. Netzwerkspiele u.v.a.m.

https://fujinet.online/
https://www.youtube.com/watch?v=izdCLDQ1ZxU

MultiLink (GameLink-II)

Das Netzwerk-Interface für netzwerkfähige Atari Games, wie z.B. Agdagon, Multi-Dash, Multi-Race, Multi-Worms und People Bits Per Second. MultiLink ist in 2 Versionen machbar. Die einfache Version dient der Verbindung von 2 Atari-Computern über die serielle Schnittstelle (SIO-Port) mit einer 3-Draht-Verbindung. Die erweiterte Version erlaubt die Verbindung von bis zu 8 Atari-Rechnern. Hierfür hat jeder SIO-Stecker ein wenig eingebaute Elektronik und die Verbindung der Rechner geschieht dann über einen 2-Draht-Bus, zum Beispiel ein BNC-Kabel von bis zu 30m Länge.

Passende Artikel und Software gab es auch in den ABBUC Magazinen 50, 64, 65 und 74.

Multiplexer

Steckmodulset zum Verbinden mehrerer Ataris mit einem Flachbandkabel für parallele Datenübertraung. Alle Client-Ataris greifen auf die freigegebenen Ressourcen (Disklaufwerke und Drucker) eines Host-Ataris zu. Wahnsinnszugriffsgeschwindigkeiten mit zum Beispiel einem IDE+ 2.0 am Host. Originale Hardware aus 1990 von CSS (Bob Puff). Nachbau oder übernommen von ILS (Stephen J. Carden).

http://nleaudio.com/css/products.htm

BlackBox

Erweiterungsboard mit Plug'n'Play PBI Integration. Stellt folgende Schnittstellen zur Verfügung: SCSI, RS-232 und Parallelport für Drucker. Erweiterbar mit Floppyboard und BlackBox Enhancer. Ebenfalls ein Produkt von CSS (Bob Puff).

http://nleaudio.com/css/products.htm

MIO

Das Multifunktionale I/O Board (MIO) ist ein Parallelbusgerät für Atari 800XL und 130XE Computer und wurde 1987 von ICD hergestellt und vertrieben. Es stellte eine große RAMDISKD, einen Druckeranschluß, einen Modemanschluß, einen Druckerpuffer und einen flexiblen Festplattenanschluß zur Verfügung. Für das MIO gab es eine 1 Megabyte 30-Pin SIMM Erweiterung. Ferner wurde von Metalguy66 ein umfangreiches Service Manual für das MIo erstellt.

Sally-II

Ein Nachbauprojekt des legendären ATR-8000 von SWP. Bietet als Funktion zum Beispiel die Anbindung industrieller Diskettenlaufwerke und Centronics-Drucker oder arbeitet CP/M Rechner, wobei der Atari als Terminal eingesetzt wird. Hierzu gibt es einen Bericht im ABBUC Magazin Q2/2025.

SIO2PC (RS232)

Ein Adapterkabel zum Anschluß des Atari via SIO-Port an die RS-232 Schnittstelle eines PC. Auf dem jeweiligen PC emuliert dann ein Programm Diskettenlaufwerke und gegebenenfalls auch Drucker, Cassette und Modem, wobei das Modem wiederum eine Emulation sein kann auf TELNET. Bekannte Programme sind SIO2PC (v4.21) für DOS / W9x, APE (Atari Peripheral Emulator).

SIO2ST

Ähnlich wie SIO2PC, nur eben für die Anbindung an einen Atari ST.

SIO2PC USB

Adapter zum Anschluß der Atari SIO an den USB-Anschluß eines PC. Treiber für Windows, Mac, Linux. Stellt unter Windows einen virtuellen COM-Port zur Verfügung und erlaubt die Nutzung der Programme RespeQt und AspeQt (Laufwerksemulation mit ATR-Dateien).

https://lotharek.pl/productdetail.php?id=108

APE-USB-Interface

Adapterplatine zum Anbinden der Atari SIO an die Software APE (Atari Peripheral Emulator) über einen USB-Port. Eine Anbindung via USB erlaubt genauere Atari-Datenraten als RS-232. APE emuliert Diskettenlaufwerke, Drucker, Datasette, Modem und BBS Express Pro Mailbox via Telnet. Unterstützung für geschütze Diskformate (PRO und ATX) (aber nicht jeder Schutz). Das Interface gibt es mit einem oder zwei SIO Ports. Hersteller ist Steven Tucker.

https://www.atarimax.com/sio2pc/documentation/

SIO2USB

Das SIO2USB ist ein Laufwerksemulator mit Display und handlicher 3-Knopf-Bedienung. Hergestellt von der ABBUC Regionalgruppe Frankfurt. Das SIO2USB verfügt einerseits über einen internen Speicher und erlaubt andererseits das Einstecken eines FAT formatierten USB-Sticks. Den USB-Stick kann man dann einfach am PC mit den gewünschten Diskettenabbildern versehen. Ferner unterstützt das SIO2USB eine Echtzeituhr für den Atari. Als Bediensoftware gibt es die SIO2USB-Shell und YASH, für die Uhrzeit gibt es einen RTC-Treiber.

https://abbuc.social/RAF/files_d.html

SIO2SD

Auch ein Gerät zur Laufwersemulation, aber mit SD-Karte. Das SIO2SD gibt oder gab es mit und ohne Display.

http://www.sio2sd.org/de/index.html

SDrive

Ein Gerät zur Laufwerksemulation. Datenträger ist eine SD-Karte. Unterstützt ATR und XFD Diskettenabbilder sowie ausführbare Dateien. Bedienung über Tasten. Hersteller waren Robert Petružela und Radek Sterba, C.P.U., 2008-2009.

SDriveMAX

Ein SDrive mit Farb-Touchscreen. Erweitert um ladbare HighSpeed-SIO, Cassettenemulation, ATX-Unterstützung.

Beitrag im ABBUC-Magazin 160
http://kbrnet.de/projekte/sdrive-max/index.html

IDE+ 2.0

Ein PBI-Gerät von JZ und KMK. Verwendet als Datenträger eine CF-Karte. Emuliert Laufwerke, APE Echtzeituhr, SpartaDOSX Modul, SIO-HighSpeed Treiber. Extrem schneller Zugriff auf Diskettenabbilder durch parallele Datenübertragung. Neben der Bediensoftware FDisk gibt es auch schon Software für BW-DOS 1.5.

http://ftp.pigwa.net/stuff/projects/IDE%20Plus%202.0/

Happy Module

Happy 810 und Happy 1050. Orginale mit abgeschliffenen und/oder vergossenen Chips. Diverse möglicherweise unauthorisierte Nachbauten. Die Happy bietet Puffer und gesteigerte SIO-Geschwindigkeit (entsprechende Treiber auf dem Atari erforderlich). Die zugehörige Software bietet Mittel zum Archivieren von Disks und zum Kopieren diverser geschützter Formate. Bestenfalls erhältlich über diverse Biete-Plattformen.

Speedy 1050 Modul

Den legendären Floppy 1050 Speeder vom Compyshop gibt es seit geraumer Zeit beim ABBUC Floppyservice in einer Version mit DIP-Chips. Das umschaltbare ROM enthält BiboDOS und den HSS-Kopierer. Vom Rechnerservice gibt es einen noch kleineren Nachbau, bei dem teilweise SMD-Chips verbaut sind. Die Speedy 1050 Systemdiskette ist als ABBUC PD 0649 erhältlich, BiboDOS als ABBUC PD 0764.

Verfügbar über den ABBUC Shop
Verfügbar über den Floppyservice

SuperSpeedy

Die SuperSpeedy 1050 ist eine erweiterte Speedy 1050 aus dem Hause Compy Shop anno 1989. Die Erweiterung besteht aus 6 Stück 32 KB SRAM Chips, so daß die SuperSpeedy 1050 eine vollständige 180 KB Diskettenseite im internen RAM halten konnte. Mithilfe eines besonderen Kopierprogramms können Massenkopien von Disketten erstellt werden, da nach initialem Einlesen der Quelldisk nur noch jeweils das Einlegen der Zieldisk erforderlich ist. Der Computer wirkt beim Kopieren nicht mehr mit. Eine Diskettenseite wird so in ca 15 Sekunden formatiert und beschrieben. Das Gerät wurde für Herausgeber von z.B. Diskettenmagazinen erstellt. Die Firmware enthält eine individuelle Kennung über den Käufer. Von TF_HH gibt es die Mini-SuperSpeedy als Nachbau.

Verfügbar über den ABBUC-Shop

MegaSpeedy

Ein Speedy-Nachbau, allerdings mit einem umfangreichen Speicher für viele verschiedene Disk-Speeder. Geladen werden können Firmware-Versionen von Happy 1050, Turbo 1050, 1050 Duplicator, Super Archiver, SuperMax, US-Doubler, Super-Speedy. Integrierte herunterladbare Software mit der Firmware MegaSpeedy.

Bericht siehe ABBUC Hardware Contest 2014

Turbo 1050 Replica

Der Floppy 1050 Speeder von Bernhard Engl wird/wurde nun mit offizieller Erlaubnis nachgebaut. Erhältlich nur als Speedermodul. Die Turbo 1050 Replica hat zwar den Anschluß für das Druckerkabel, aber da es kaum noch Drucker mit Centronics-Schnittstelle gibt dürfte das Druckerkabel wohl in den wenigsten Fällen noch benötigt werden.

Erhältlich im ABBUC Shop

My-IDE Projekt

Das Festplatten-Interface zum internen Einbau in den XL/XE Computer oder als externe Cartridge zum Einstecken in den XL/XE Cart.-Port. Inzwischen veraltete Infos bzw. Artikel gab es in den ABBUC Mags. 56, 57, 58 und 60. Weitere aktuelle Infos gibt es unter:

https://www.mr-atari.com/myidehome.htm

HDI

Bei dem HDI handelt es sich um einen Einplatinencomputer aus dem Jahr 1998 mit einer Atari SIO Schnittstelle und einem Shugart-Anschluß. Das HDI ermöglicht den Anschluß von bis zu 4 industriellen Diskettenlaufwerken an den Atari. Laufwerksunterstützung bis zu HD (1.44 MB Floppies). Die angeschlossenen Laufwerke müssen an Pin34 des Shugart-Connectors das DiskChange Signal unterstützen. Die Hardware besteht im Wesentlichen aus einer mit 4 MHz getakteten 65C02 CPU mit 65C32 RIOT sowie einem hochintegriertem WD37C65C Floppycontroller. Unterstützt SIO HighSpeed sowie diverse Speedy und Happy Kommandos.

msc IDE

Bei dem msc IDE Interface handelt es sich um ein Parallelbusgerät für den XL/XE zum Anschluß einer IDE Festplatte. Angeschließbar ist ebenfalls ein IDE CD-ROM Laufwerk. Inhalte von Daten-CDs können mit einer speziellen Software (im Lieferumfang) gelesen werden. Der msc IDE Controller unterstützt bis zu 240 Festplattenpartitionen sowie eine Partitionsgröße von bis zu 65535 Sektoren a 256 Bytes. Ausgewählte Partitionen werden dann dem Atari als "Diskettenlaufwerk" zur Verfügung gestellt. Der msc IDE Controller kam 1996 auf den Markt und wurde von Stefan Birmanns und Matthias Belitz entwickelt und vertrieben.

Multijoy-8 / Multijoy-16 Interface

Das Interface, um bis zu 8 bzw. 16 Joysticks an den XL/XE Atari anzuschliessen und spezielle Multijoy-Spiele damit zu spielen. Infos zur Hardware und zur Programmierung sind zu finden unter:

http://raster.infos.cz/atari/english.htm#MULTIJOY

Hinweis: Es existiert ein fertiges Projekt zum Anschluß von Drahtlos-Controllern an das Multijoy.

Drahtlos-Adapter für Multijoy für drahtlose Gamepads (Das "Opto"-Projekt)

Drahtlos-Adapter benötigen Strom. Das Multijoy kann aber keinen liefern, da es über die Masse-Leitung den Joystick auswählt, dessen Stellung gerade gelesen werden soll. Im Fall eines Multijoy 8 hätte also jedes angeschlossene Gerät für 7/8 der Zeit keinen Strom. Das Problem löst dieser Adapter. Er wird zwischen den Drahtlos-Adapter (z.B. Bluetooth-Dongle) und das Multijoy gesteckt. Strom bekommt er über ein USB-Kabel und damit versorgt er interne Elektronik und den Drahtlos-Adapter. Ein Projekt von Robert Petružela und Jan Krupka. Teilgenommen am AHC 2025. Getestet laut Herstellerangaben mit Megadrive M30g2.4, Commotron gamepad, dem neuen Atari CX+ und auch dem XBox Controller mit BlueRetro Atari.

Siehe Beilage ABBUC Sondermagazin 56

SNACK-Adapter für SNES-Controller / 8BitDo Retro Receiver SNES

Auch ein Projekt, welches am AHC (2021?) teilgenommen hat. Hergestellt von Christian Krüger mit einem hervorragenden Handbuch in Atari-Machart als PDF. Mit zum Beispiel einem 8BitDo SN30 Pro+ Bluetooth Gamepad und einem 8BitDo SNES Retro Receiver kann man damit hervorragend Spiele wie "Attack of the PETSCII Robots" und "Final Assault" spielen. Das sind Spiele, die in der Bedienung mit den 8 Richtungen eines Joysticks und dessen einem Feuerknopf nicht auskommen. Der SNACK-Adapter hat 2 Betriebsmodi: einfach und erweitert. Im erweiterten Modus stehen dem Atari 12 Knöpfe des Gamepads zur Verfügung.

Bibomon

Ein ML-Monitor zum Einbau in den XL/XE Computer aus früheren Zeiten. Nachfolger sind hier der TURBO-FREEZER XL von Bernhard Engl aus 1987 und die noch leistungsfähigeren TURBO-FREEZER XL/XE 2005 und TURBO FREEZER XL/XE 2011.

Freezer (Turbo Freezer XL)

Eine Hardware zum Einstecken an den PBI / ECI (Parallelen Bus) des Atari. Das ursprüngliche Gerät von Bernhard Engl aus 1987 wurde in 2 Versionen nachgebaut. Dies sind die Freezer XL-XE 2005 und XL-XE 2011. Letztere haben erweiterte Funktionen wie eingebaute Hilfe, Taktzyklenzähler, Modulemulation usw. Mit dem Freezer kann man so ziemlich jede Software einfrieren, verändern, entfehlern usw.

https://www.horus.com/~hias/atari/#freezer

The!Cart

Bei The!Cart handelt es sich um ein Steckmodul für den Modulschacht mit 128 Megabyte Speicher. Ach ja, ihr lest richtig. 128 Megabyte! Da paßt das monstergroße 4 Megabyte Spiel "Street Fighter II" 32 mal rein. Natürlich könnte man SFII auch nur 1x aufspielen und die restlichen 124 Megabyte für andere Sachen verwenden. Die Software zum Programmieren ist "The!Cart Studio". Programmiert wird das Modul nativ im Atari. Einziger Nachteil: 128 MB dauern! Es gibt einige fertige Workbooks (Spielesammlungen im The!Cart Studio Format) für Einsteiger, die mal sofort was sehen wollen.

https://www.wudsn.com

AtariMAX Maxflash Multicart

Flashbare Steckmodule mit einer Kapazität von 1 MBit oder 8 MBit. Dazu gehören ein USB-Flashmodul sowie die Software Maxflash Studio für Windows. Es können ausführbare Dateien, ATRs und ROMs geladen werden. Beim Start des Atari erscheint dann ein Auswahlmenü. Author ist Seven Tucker.

http://www.atarimax.com/flashcart/documentation/index.html

USB Cart

Ein Steckmodul mit einem SL811HS USB-Controller. Anschließbar wäre dann sowas wie ein USB Lenkrad. Das Steckmodul ist fertig, aber es braucht halt passende Treiber für Spiele.

https://atarimax.com/
https://atariwiki.org/wiki/Wiki.jsp?page=MicroUSB

OSS Multicart

Das OSS Multicart ermöglicht es, verschiedene Einzelmodule von OSS in einem Modul umschaltbar unterzubringen. Das Multicart gab oder gibt es in den Versionen 4in1 und 5in1. Die Version 5in1 beinhaltet "Mac/65 mit DDT, ACTION!, BASIC XL, BASIC XE und The Writer's Tool". Zum Thema OSS Multicart gibt es folgende Artikel in ABBUC-Magazinen:

ABBUC Magazin 101
Nachbildung eines OSS-Modules mit nur einem GAL
Wie bekomme ich bis zu vier OSS-Module in ein Cartridge?
(Juergen van Radecke)

ABBUC Magazin 105
Nachbildung eines OSS-Modules mit nur einem GAL - kleines Update V1.1
Nun auch kompatibel zu einer Echtzeituhr
(Juergen van Radecke)

https://forums.atariage.com/topic/209842-oss-5in1-super-proper-cartridge/

SysCheck

Wenn der Atari nicht mehr oder nicht mehr richtig funktioniert ist es mitunter schwierig, die Fehlerursache zu finden. Geht an oder geht nicht an sollte man natürlich vorab einmal prüfen aber wenn es ins Detail geht? Ist in einem 130XE vielleicht ein RAM-Baustein defekt und wenn ja, welcher der 16? Einer oder mehrere? Oder ist es das OS-ROM? An dieser Stelle ist das SysCheck von TF_HH eine enorme Hilfe. Es kann sowohl für XL als auch für XE Rechner verwendet werden und bietet direkt ein Anschlußkabel für die +5 Volt Versorgung für den Fall, daß die am parallelen BUS des XL oder dem ECI des XE nicht anliegt. Das SysCheck kann bis zu 4 ROMs beinhalten und eines davon ist die Diagnosesoftware. Es gibt DIP-Schalter zur Konfiguration, ob das ROM des SysCheck aktiv ist oder das des Atari, ebenso für das RAM. Das SysCheck prüft im Testmodus beim Einschalten des Atari dessen Hauptspeicher und falls ein Defekt vorliegt wird der oder werden die vermutlich defekten Chips angezeigt. Ferner können getestet werden das erweiterte RAM und das ROM. Es gibt einen POKEY-Test für die 4 Timer (Tonkanäle), wobei ein Stereo-POKEY erkannt und ebenfalls getestet wird. Und es gibt einen Test, der den GTIA auf die beiden bekannten Bugs prüft. Weitere Tests sind wohl in Arbeit.

Gibt es im ABBUC Shop.

SpartaDOS X

SpartaDOS im Steckmodul mit einigen zusätzlichen Fähigkeiten. Die originale Version ist von ICD. Mit erheblichen Erweiterungen gibt es die Software derzeit von DLT, wobei hier eine Vielzahl von Leuten weltweit mitgearbeitet haben bzw. mitarbeiten. Erhältlich u.a. als ROM-Datei für den Freezer oder das IDE+ 2.0.

https://sdx.atari8.info/index.php?show=en_introduction

Stereo-Erweiterungen

Gemeint sind hier Stereo Erweiterungen mit einem zweiten POKEY Chip. Als zweiter POKEY sind unter Umständen solche verwendbar, die im SIO- oder Tastaturbereich defekt sind. Professionelle Platinen (ohne POKEYs) gibt es von TF_HH. Dann gibt es noch ACID Stereo. Diese verwendet einen POKEY und der Sound-Teil für den zweiten Kanal wurde per FPGA implementiert.

Die TF_HH Stereo Erweiterung gibt oder gab es im ABBUC Shop.
ACID Stereo ist erhältlich bei https://lotharek.pl

PokeyMAX

PokeyMAX ist ein Remake des POKEY in FPGA Technik. Der originale POKEY wird hier vollständig mit Audio, Tastatur, SIO und Paddle emuliert. PokeyMAX hat eine Evolution hinter sich. Eine frühe (oder die erste ?) Version war 1.0 und danach kamen 2.x, 3.x, 4.0 und zuletzt 4.53. Der Unterschied liegt in den Chipfähigkeiten. Außer meines Wissens Version 1 können die PokeyMAX im Atari mit Firmware programmiert werden. Der Leistungsumfang erstreckt sich je nach Modell über integrierte TK-II+ Emulation, zusätzliche Soundchips wie SID und COVOX. Version 4.53 kann m.W. 4-fach POKEY, 2 SID, 2 PSG und COVOX plus per DMA-Zugriff auf das interne RAM abgespiele komprimierte Samples.

https://forums.atariage.com/topic/386585-pokeymax-45-preorder-thread/
https://64kib.com/

MIDI

Ein Interface zum Anschluß von MIDI-Geräten an den Atari SIO Anschluß. Doku und Software unter

http://www.asselheim.de/atari/midi.htm

Sophia-II

Die Sophia-II ist ein GTIA-Ersatz und kaum größer als der GTIA. Neben den originalen Video-Signalen hat die Sophia-II einen DVI Ausgang, bei dem 1x VGA und 1x DVI belegt sind. Über entsprechende Adapterkabel können also folgende Bildschirme angeschlossen werden: VGA, DVI, HDMI und DisplayPort. Voraussetzung ist lediglich, daß der Monitor eine der angebotenen Auflösungen der Sophia-2 unterstützt. Das Bild an einem solchen Monitor ist freilich gestochen scharf. Für die Sophia-2 gibt es ein Konfigurationsprogramm, welches nativ auf dem Atari läuft. Bei der "Atari 130 XE Remake" Platine wurde der TV-Modulator weggelassen und der Platz wurde für einen DVI-Anschluß verwendet. Hersteller ist Simius.

https://thebrewingacademy.com/de/products/sophia-3-dvi-output-gtia-replacement-new-version
https://www.youtube.com/watch?v=bOD4ifpz0S8

Medusa

Die Medusa ist ein eigenständiges Gerät zur Konvertierung des Videoausgangs vieler klassischer Konsolen. Die aktuelle Version B hat VGA-IN, DB9-IN für EGA, CGA, C128, Audio-IN und als Ausgang DVI-OUT mit Audio. Stromversorgung über Micro-USB. Automatische Eingangssignalerkennung und ein eingebautes Display, welches diverse Werte anzeigt.

https://lotharek.pl/productdetail.php?id=135

UAV

Ultimate Atari Video von Bryan Edewaard. Eine Schaltung / Einbauplatine / On-Board beim 130XE Remake zur Verbesserung des Videosignals des Atari unter anderem durch Änderung des Bezugspunktes für Ground, korrekte Widerstände für Videosignale usw. Ausgangsanschluß ist dann Gnd, Composite Video, Luma, Chroma.

https://thebrewingacademy.com/de/collections/ultimate-atari-video-uav

UGV

Ultimate Gated Video Board von MyTek. Die Platine mit diversen SMD-Komponenten zur Videosignalaufbereitung wird zwischten GTIA und dem Sockel des GTIA eingesteckt. PIC basierter V-Gate Timing Generator, FMS6400 Videosignaltreiber, niederohmige Widerstände für die digital-analog Konvertierung. Anschluß zum Flashen und S-Video-Ausgang.

https://thebrewingacademy.com/de/collections/ultimate-atari-video-uav/products/ultimate-gated-video-by-mytek-1?variant=40012521570406

GTIA-Fixer

Es gibt einige GTIA Chips, die in bestimmten Grafikmodi Fehler aufweisen. Hier gibt es zwei Fehlertypen. Den als "China GTIA Bug" bekannten Fehler kann der GTIA-Fixer beheben. Die Platine wird zwischen GTIA und dessen Sockel gesteckt. Originale Idee stammt wohl von Simius.

Bezugsquelle: ABBUC Shop (TF_HH Version)
Eine andere Version des GTIA-Fixers: https://lotharek.pl/productdetail.php?id=390

VBXE

Das Video Board XE Projekt wurde 2005 von Tomasz Piórek ins Leben gerufen und danach einige male revisioniert. Laut diversen Angaben im Netz bietet das VBXE einen RGB Ausgang, 1024 Farben aus einer 21 Bit Palette, zusätzliche Grafikauflösungen 640x480i (640x240p) in 64 Farben, 320x240p in 1024 Farben und 160x240p in 1024 Farben, einen echte 80 Zeichen Textanzeige, Blitter Modi. Das VBXE kommt in den ANTIC Sockel und der ANTIC wird übernommen. Erfordert umfangreiche Änderungen im Atari für den Einbau.

Bezugsquelle: https://www.lotharek.pl/productdetail.php?id=53

GTIA2RGB

Der GTIA Adapter ist eine FPGA-basierte Erweiterung für Atari 8-Bit XL/XE Computer. Die Platine wird zwischen das Atari Mainboard und den GTIA-Chip gesteckt. Es werden neue Grafikmodi unterstützt, darunter ein 80-Zeichen Modus. Das Ausgangssignal ist umschaltbar zwischen VGA und RGB 15 KHz (wie Amiga, VBXE).

Bezugsquelle: https://lotharek.pl/productdetail.php?id=435

XEP80 (I/II/III)

Die originale XEP80 ist ein Gerät von Atari und gehört eigentlich nicht in diese Rubrik. Die XEP80 wird an den Joystick-Port angeschlossen und ermöglicht eine 80-Zeichen-Darstellung. Allerdings ist das Video-Signal der XEP80 zumindest im europäischen Bereich, wo Röhrenbildschirme der PAL-Norm gängig sind oder eher waren nicht zum Durchbruch gekommen. Kaum ein Bildschirm konnte das Videosignal verarbeiten.

Die XEP80-II aus dem Jahr 2001 ist ein Nachbau von MyTek. Die XEP80-II wird ebenfalls an den Joystick-Port angeschlossen (Kabel mit guter und niederohmiger Masseverbindung sehr empfehlenswert). Onboard sind Cynch-Anschlüsse für Audio R/L Eingang sowie ein S-Video-Eingang. Als Ausgang gibt es einen Cynch-CVBS Anschluß sowie einen Connector für den Anschluß eines S-Video-auf-HDMI Converter. Die Bildausgänge können wahlweise das 40- oder 80-Zeichen Signal wiedergeben. Die Platine ist eine sehr saubere Lösung. Die erreichbare Bildqualität hängt aber sehr stark von der Umgebung (Bildschirm, HDMI-Converter) ab.

https://thebrewingacademy.com
https://atari8bits.com
https://youtu.be/q31gSFRtHRA

Die XEP80-III basiert nicht auf den Chips der XEP80 wie dem NS405 Controller, sondern ist mittels Rasperry-PI realisiert worden. Sie ist sowohl über den Joystick- als auch den SIO-Port anschließbar. Aufgrund der völlig anderen Hardware ist ein ebenfalls völlig neuer Treiber erforderlich. Untersützt werden unter anderem VT100 als Terminalemulation sowie farbige 80-Zeichen-Darstellung. Entwickelt wird die XEP80-III von Roland Scholz. Grafikausgang dürfte wohl HDMI sein.

Transkey-II

Ein früher Adapter, um PC-Tastaturen mit DIN oder PS/2 Anschluß an den Atari anzuschließen war das A.K.I. (Atari Keyboard Interface) von André Bertram. Es war eine Zwichensteckplatine für den POKEY mit einem PIC16F84. Daraus dürfte sich das Transkey-II entwickelt haben, vielleicht war es auch eine Parallelentwicklung. Das Tranksey-II kann unter anderem auch Makros aufnehmen und wiedergeben. Es gibt ein kleines Problem dergestalt, daß die schnelle Wiedergabe eines Makros in Verbindung mit einem PokeyMAX nicht richtig funktioniert - hier werden Zeichen verschluckt. Ob dies nur bestimmte oder alle Versionen des PokeyMAX betrifft wäre nachzuprüfen. Das Transkey-II wurde beim 130 XE Remake "onboard" verbaut. Darüber hinaus ist es in vielen Versionen erhältlich.

https://ataribits.weebly.com/tk-ii.html

Overange Mini-Tastatur

Eine winzige Tastatur bestehend aus Kurzhubtastern. Die Größe ist ungefähr 14x5x1 cm. Anschluß ist ein 24-poliger Pfostenstecker. Dazu gehören 2 Adapterplatinen passend für den XL oder XE Tastaturanschluß. Verbindungskabel ist ein Flachbandkabel. Die Tastatur ist gedacht für Servicearbeiten an der Atari Platine, denn die eigene Tastatur kann dabei schlecht oder garnicht verwendet werden. Das 600 XL Advanced Remake hat einen "onboard" Asnchluß für diese Tastatur.

130XE Remake Board

Das 130XE Remake Board wurde von Panos gestaltet. Die Platine paßt 1:1 in das Gehäuse eines 65/800/130 XE. Die Platine wurde industriell gefertigt. Im Gegensatz zur originalen XE-Platine enthält sie neben den 64K dynamischen RAM für den Hauptspeicher die 512K RAM Erweiterung von HIAS mit statischem RAM, welche batteriegepuffert betrieben werden kann (der RAM-Inhalt würde beim ausgeschalteten Rechner erhalten bleiben). Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein UAV, ein DVI-Anschluß statt TV-Modulator, ein PS/2 Anschluß für das enthaltene TK-II und ein Jumperfeld für die Videokonfiguration je nach Verwendung GTIA / UAV / Sophia-2 oder VBXE.

800XL Advanced Remake Board

Das 800XL Remake Board wurde industriell gefertigt und war in verschiedenen Platinenfarben verfügbar, zum Beispiel grün mit goldenen Leiterbahnen oder blau mit goldenen Leiterbahnen. Durch die besondere Farbgebung eignet es sich für einen Einbau in ein Plexiglasgehäuse. Bei der Platine wurden viele Einzelwiderstände durch Widerstandsnetzwerke ersetzt. Freigewordener Platz wurde für Lochrasterfelder benutzt, so daß man dort Testschaltkreise aufbauen könnte. Leider wurden bei diesem Remake zwei sehr übliche Erweiterungen vergessen: die +5V Stromversorgung für den parallelen Bus und das Chroma-Signal für den Videoanschluß. Diese Signale muß man dann halt nachträglich verkabeln.

600XL+ Remake Board w/ Mini-FujiNet

Das 600XL+ Remake Board w/ Mini-FujiNet von Kveldulfur ist nicht nur ein aufwendiges Neu-Design. Es wurden einige Erweiterungen von MyTek implementiert. Zu den Erweiterungen gehören ein UGV, eine 512K RAM Erweiterung, DualPokey, 4-fach OS-ROM, Stiftleisten mit Signalen für den PokeyMAX und das VBXE, interner Abgriff für die SIO-Signale zum Aufstecken eines FujiNet-Mini und ein Anschluß für die Overange Tastatur. Dazu gehören viele Jumperfelder für die Konfiguration der Komponenten sowie kleine Platinen mit Miniaturschaltern, die so in einem 600 XL Gehäuse angebracht werden können, daß weder für deren Befestigung noch für die Bedienung der Schalter das Gehäuse gebohrt o.ä. werden muß. Das FujiNet-Mini kommt mit einem Anschluß für eine externe Antenne, welche innen am Gehäuse des 600 XL angeheftet wird. Damit ist eine erheblich bessere WLAN-Verbindung gewährleistet als mit den paar Leiterbahnbögen auf der Platine. Es gibt eine sehr detaillierte Projektwebseite:

https://www.kveldulfur.de/600xl-pcb/

NUC 576+

Ein Atari im Gehäuseformat NUC (Next-Generation Unit Computing). Es wurden die originalen Chips für POKEY, GTIA usw verwendet und alles ist auf einer Platine untergebracht, die weniger als eine Handspanne im Quadrat groß ist. Externe Anschlüsse sind Strom, Sub-D für SIO, PS/2, DIN für Video, 2x Sub-D für Joysticks. 64K Hauptspeicher, 512K RAM Erweiterung, Schaltkreis zur Videosignalverbesserung, FujiNet-Option und ein passendes NUC-Gehäuse im XE-Stil.

https://ataribits.weebly.com/576nuc.html

Diverse RAM-Erweiterungen

Davon gibt oder gab es unzählige. Selbstgemachte durch Huckepack-Auflöten von RAMs, die Megaram II und Megaram III von Klaus Peters aus den 80er Jahren, die Newell 1 MB, die Freezer 2005 und 2011 sowie das SysCheck bringen RAM-Erweiterungen mit sich und die 512k SRAM extension für Atari XL/XE von Hias.