Greaseweazle Möglichkeiten

Alles rund um den ABBUC und Atari, was nicht in die anderen Kategorien passt.
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mega-hz
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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von mega-hz »

Hallo, ich habe nur GW in dem 3.5" 1050 Gehäuse mit einem TEAC FD235 LW sowie ein 5.25" TEAC Laufwerk im 1050 Gehäuse verbaut.
Beide laufen unter 0 oder 1.

Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?

Oder kann man nur Rohdaten lesen und schreiben?
UND: Gibt es ne Möglichkeit, diese Laufwerke auch unter Windows als A: oder B: anzusprechen?
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Erhard
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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Erhard »

.
mega-hz hat geschrieben:
19.03.2026 19:50
Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?
Frag mal Roland. Der hat ja glaube ich schon ein Laufwerk an ein Rasperry angeschlossen und die Bits so einzeln geschrieben, daß die Disk hinterher korrekt formatiert war.

mega-hz hat geschrieben:
19.03.2026 19:50
Gibt es ne Möglichkeit, diese Laufwerke auch unter Windows als A: oder B: anzusprechen?
Mit dem GW dazwischen und das ganze am USB-Port? Ich würde sagen: Never.

Außer Du schreibst eine Software, die das GW unter Windows als FDC emuliert oder sowas in der Art.

Ein älteres PC-Board mit echtem Disk-Port und eine MS-DOS-Diskette würde ich da glaube ich vorziehen.
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cas
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von cas »

1) Disketten Formatieren:
"formatieren" ist nichts anderes als leere Tracks schreiben. Wenn Du ein Flux-Image einer leeren Diskette schreibst, dann hast Du die Diskette "formatiert". Das sollte mit allen Diskettenformaten funktionieren, auch mit den Atari SD/MD/DD/QD Formaten.

Es gibt nur keinen extra "formatier" Befehl, sondern Du erstellt ein Flux-Image einer leeren Diskette, und schreibst dieses Image dann auf eine neue Diskette

2) Greaseweazle als Laufwerk unter Windows (Linux/MacOS):
technisch möglich, jemand müsste einen Treiber schreiben. Hat bisher noch niemand gemacht.

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Yellow_Man
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Yellow_Man »

mega-hz hat geschrieben:
19.03.2026 19:50

Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?
Jein, wie Carsten schon geschrieben hat, eine leere Formatierte Disk als SCP oder Raw auslesen und dann zurück schreiben.

Ich habe so ein Greaseweazle schon einige Jahre und einiges damit gemacht.

Einige Tipps für Atari 8 Bit:

Für Atari 8-Bit, immer ein 40 Track Laufwerk benutzen! Ich benutze eine Mechanik aus einer XF (welche ich vor langer Zeit auf 3,5" umgebaut habe).
80 Track Laufwerke haben viele Nachteile, trotz Doppel-Step (40 Track) oder Jumper auf dem Laufwerk wie die Teac FD235 (Der schreib/lese Kopf ist halt kleiner).

Beim auslesen (guter Disketten) mind. 3 Umdrehungen per Track, besser 5 Umdrehungen (bei alten fremden Disketten) nehmen.
Ziel-Diskketten (gebrauchte) vorher testen, also einmal mit Überprüfung Formatieren. Danach am GW löschen und dann das Image (SCP/Raw) zurück Schreiben.
Beim zurückschreiben von SCP/Raw gibt es kein verify. Kopierschutz ist eigentlich egal. Wird einfach mitgeschrieben ;-)

Bisher funktioniert das zurückschreiben nur im MFM Modus, also Medium oder Double einwandfrei. FM für Single scheint erstmal zu funktionieren, aber die 1050 liest nur den ersten Track, danach ist sense. FM ist noch nicht so richtig ausgereift. Die Rückseite einer Diskette (Diskette umdrehen! Laufwek dreht dann immer) lässt sich mit Fake 300 Index auslesen, beim zurückschreiben lädt die 1050 aber abgehakt, weil der Sektor Skew durcheinander ist.

Einige Tipps für 3,5", ST, Amiga und Archimedes:

Auch hier die Zieldisketten vorher Testen (formatieren am Ziel-System).
Bei 3,5" sollte man verschiedene Laufwerke benutzen. Ein gutes zum Auslesen und offen. Einige Disketten sehen aus wie...
Dann mehrere Laufwerk zum zurück schreiben testen. Ich habe z.B. 4 verschiedene 1040 ST(E)s als Ziel benutzt. Jeder ST hat ein anderes LW, Epson, Sony, Chinon und TDK.
Hat das LW am GW ein Image zurück geschrieben, wurde die Lauffähigkeit auf den 4 STs getestet. Ich habe dann ein Teac LW gefunden, wo die erstellte Diskette auf allen 4 STs funktionierte.
Die Toleranz der Schreib/Lese Köpfe ist bei den keinen Laufwerken wohl ziemlich eng.

Fazit:
Ein Gehäuse für die Laufwerke ist toll, aber unpraktisch, weil ziemlich oft die Schreib/Lese Köpfe gereinigt werden müssen.
Auch bei den kleinen 3,5" Laufwerken unbedingt ein externen Netzteil benutzen. Es gibt sonst echt Fehler, gerade beim zurück schreiben. Das ist Erfahrung ;-)
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Kveldulfur »

Yellow_Man hat geschrieben:
20.03.2026 11:12
Bisher funktioniert das zurückschreiben nur im MFM Modus, also Medium oder Double einwandfrei. FM für Single scheint erstmal zu funktionieren, aber die 1050 liest nur den ersten Track, danach ist sense. FM ist noch nicht so richtig ausgereift.
Hallo!

Ich habe überlegt mir auch einen Greasweazle zu kaufen und meine org. Disketten zu sichern. Aber wenn ich es richtig verstehe, kann ich nur sichern aber nicht zurück spielen? Org. Disketten sind in der Regel wohl SingleDensity.

Grüße
Janko
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von DjayBee »

Yellow_Man hat geschrieben:
20.03.2026 11:12
Beim auslesen (guter Disketten) mind. 3 Umdrehungen per Track, besser 5 Umdrehungen (bei alten fremden Disketten) nehmen.
Besser immer 5 nehmen, dann klappt's besser mit "Weak" Sektoren als Kopierschutz.
Wenn nur die Daten von drei Umdrehungen da sind, kann das durchflutschen.

Umgekehrt ist bei grenzwertigen Disketten die Wahrscheinlichkeit größer, dass bei einem sterbenden Sektor zweimal dieselben Daten gelesen werden und damit die Daten gerettet sind.

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Beitrag von Erhard »

Bei solchen externen Netzteilen bitte vor Benutzung die Spannung messen.

Ich war letztens in der Verlegenheit, eines Verwenden zu müssen (weil 5,25" Laufwerk) und hab mir gedacht: ich hab doch eins im Lieferumfang der Kryo ...

Ausgepackt, angeschlossen und ich wollte gerade Strom draufgeben, da hab ich mir gedacht: miß doch mal nach.

Ergebnis:

- auf der 5 Volt Leitung: 4,6 Volt
- auf der 12 Volt Leitung: 15, 3 Volt

Noch Fragen?
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von wosch »

Ja :mrgreen:
Was für ein Netzteil ist es? Null Acht Fünfzehn mit Trafo, Dioden, Kondensator?
Mal unter Last getestet? Kann ja ein defektes LW sein.
Gruß
Wolfgang

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Beitrag von Erhard »

.
wosch hat geschrieben:
21.03.2026 18:52
Null Acht Fünfzehn mit Trafo, Dioden, Kondensator?
Diese Sorte (also mit echtem Trafo) Netzteile sind mir grundsätzlich sympatischer als diese schwarzen Ziegelsteine und es handelt sich in dem Fall um genau solch einen:
SNT-5-12.jpg
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von wosch »

Ok. Das SNT müsste man mal unter Last testen ob sich dann die Spannungen auf die richtigen Werte einstellen.
Gruß
Wolfgang

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Beitrag von Erhard »

.
wosch hat geschrieben:
23.03.2026 22:21
Das SNT müsste man mal unter Last testen ob sich dann die Spannungen auf die richtigen Werte einstellen.
Ja, aber dafür nehme ich dann bestimmt keine der raren 5,25" Mechaniken :-)
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von wosch »

Habe ja vorgeschlagen ein defektes zu nehmen, falls zur Hand.
Im Geschäft nehme ich für sowas immer ein paar Widerstände.
R=U/I. Also 5/12Volt bei ?? Ampere. Wieviel Strom fließt bei den Floppys?
Gruß
Wolfgang

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Beitrag von Erhard »

Ich schau mal, was das Netzteil an Power hat.
Vielleicht nehm ich dann einfach eine NV Halogen oder eine 12V Standlicht-Birne vom Auto.
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Yellow_Man
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Yellow_Man »

Mal wieder zurück zum Thema.

Kveldulfur hat geschrieben:
20.03.2026 12:20

Ich habe überlegt mir auch einen Greasweazle zu kaufen und meine org. Disketten zu sichern. Aber wenn ich es richtig verstehe, kann ich nur sichern aber nicht zurück spielen? Org. Disketten sind in der Regel wohl SingleDensity.
Ja das ist bisher so. Allerdings geht es mit einer SuperCard Pro. Das haben wir auf der Fujiama und einem RENO Treffen mal gemacht. Aber ich habe keine.

Zumindest kann man mit einer Happy, einem Super-Archiver oder Bit-Writer (der ja den Super Archiver integriert hat) seine Originale duplizieren.
Wenn man zusätzlich noch einen Freezer hat, kann man die, kurz vor dem schreiben Zustände, auf einem anderen SIO Gerät sichern.
Es werden keine "Flussdaten" gespeichert, aber der Inhalt des XL/XE (64K) bevor ein Teil der Zieldiskette beschrieben wird.
So kann man immer wieder ein first Generation Back Up erzeugen ;-)

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mega-hz
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von mega-hz »

Yellow_Man hat geschrieben:
20.03.2026 11:12
mega-hz hat geschrieben:
19.03.2026 19:50

Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?
Jein, wie Carsten schon geschrieben hat, eine leere Formatierte Disk als SCP oder Raw auslesen und dann zurück schreiben.

Ich habe so ein Greaseweazle schon einige Jahre und einiges damit gemacht.

Einige Tipps für Atari 8 Bit:

Für Atari 8-Bit, immer ein 40 Track Laufwerk benutzen! Ich benutze eine Mechanik aus einer XF (welche ich vor langer Zeit auf 3,5" umgebaut habe).
80 Track Laufwerke haben viele Nachteile, trotz Doppel-Step (40 Track) oder Jumper auf dem Laufwerk wie die Teac FD235 (Der schreib/lese Kopf ist halt kleiner).

Beim auslesen (guter Disketten) mind. 3 Umdrehungen per Track, besser 5 Umdrehungen (bei alten fremden Disketten) nehmen.
Ziel-Diskketten (gebrauchte) vorher testen, also einmal mit Überprüfung Formatieren. Danach am GW löschen und dann das Image (SCP/Raw) zurück Schreiben.
Beim zurückschreiben von SCP/Raw gibt es kein verify. Kopierschutz ist eigentlich egal. Wird einfach mitgeschrieben ;-)

Bisher funktioniert das zurückschreiben nur im MFM Modus, also Medium oder Double einwandfrei. FM für Single scheint erstmal zu funktionieren, aber die 1050 liest nur den ersten Track, danach ist sense. FM ist noch nicht so richtig ausgereift. Die Rückseite einer Diskette (Diskette umdrehen! Laufwek dreht dann immer) lässt sich mit Fake 300 Index auslesen, beim zurückschreiben lädt die 1050 aber abgehakt, weil der Sektor Skew durcheinander ist.

Einige Tipps für 3,5", ST, Amiga und Archimedes:

Auch hier die Zieldisketten vorher Testen (formatieren am Ziel-System).
Bei 3,5" sollte man verschiedene Laufwerke benutzen. Ein gutes zum Auslesen und offen. Einige Disketten sehen aus wie...
Dann mehrere Laufwerk zum zurück schreiben testen. Ich habe z.B. 4 verschiedene 1040 ST(E)s als Ziel benutzt. Jeder ST hat ein anderes LW, Epson, Sony, Chinon und TDK.
Hat das LW am GW ein Image zurück geschrieben, wurde die Lauffähigkeit auf den 4 STs getestet. Ich habe dann ein Teac LW gefunden, wo die erstellte Diskette auf allen 4 STs funktionierte.
Die Toleranz der Schreib/Lese Köpfe ist bei den keinen Laufwerken wohl ziemlich eng.

Fazit:
Ein Gehäuse für die Laufwerke ist toll, aber unpraktisch, weil ziemlich oft die Schreib/Lese Köpfe gereinigt werden müssen.
Auch bei den kleinen 3,5" Laufwerken unbedingt ein externen Netzteil benutzen. Es gibt sonst echt Fehler, gerade beim zurück schreiben. Das ist Erfahrung ;-)
GW im Einsatz.jpg
Viel Spaß beim experimentieren.
Danke für diese ausführliche Schilderung !
Das ist echt wertvoll !

Demnach -was ich auch schon befürchtet hatte- müsste man um alles abdecken zu können ja min. 4 Laufwerke haben:
3.5" 720K und 1.44MB
5.25" 360K 40 Track, 720K 80 Track oder 1.2M 80 Track.

Ist natürlich auch logisch, wie auch bei Kassetten ist bei einem Stereo-Kopf eine einzelne Spur ja nur halb so dick...
Deshalb hatte der Atari ja uch eine so langsame Übertragung im Vergleich zu anderne alten Computern die Mono-Köpfe verwendet hatten.

Einzige Abhilfe wäre eine eigenes Laufwerk-Design mit verschiedenen Schreib-Leseköpfen... aber woher bekommt man heute noch solche Köpfe?
Naja, ich denke unsere alten 1050 Laufwerke sind sogut wie unverwüstlich, alle 10 Jahre mal nen neuen Elko, das wars...

Eigentlich kommt das Greaseweazle wie so vieles 30 Jahre zu spät.

Aber schon ne coole Sache !
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Mathy
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Mathy »

.
Hallo Wolfram

mega-hz hat geschrieben:
26.03.2026 00:13
Ist natürlich auch logisch, wie auch bei Kassetten ist bei einem Stereo-Kopf eine einzelne Spur ja nur halb so dick...
Meinst Du die haben für andere Rechner andere Kassetten benutzt bzw. herstellen lassen mit nur einer Spur pro Seite?

Tschüß

Mathy
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mega-hz
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von mega-hz »

nein, aber ATARI hat ja immer Stereo-Köpfe verwendet, eine Spur für die Daten und die andere für Audio.
Und genau das spaltet das Band ja in der Bandbreite!
Ander haben nur MONO Köpfe verwendet, also volle Bandbreite - sowohl physikalisch als auch logisch - und auf einer
breiteren Spur kannst du auch mehr gleichzeitig unterbringen!
Nicht andere Kassetten!
Theoretisch kann man eine Kassette auch in Quad benutzten, alsen wenn man einen Kopf für die komplette Breite hätte.
Dann ist aber nix mehr mit "umdrehen"

Eine Audio Kassettte sieht ja so aus: (A1L = Audio Links A1R = Audio Rechts A2L = Audio Links A2R = Audio Rechts (A2 = Rückseite)) D=Daten)

A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L ...
A1R A1R A1R A1R A1R A1R A1R A1R A1R A1R A1R ...
A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R A2R ...
A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L ...

Eine Atari Kassette:
A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L A1L ...
D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R D1R ...
D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R D2R ...
A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L A2L ...

Eine C64 Kassette (Oder MONO-Audio) :
D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 D1 ...
D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 D2 ...

Genauso ist es bei den Diskettenlaufwerken.
Die haben quasi wenn man so vergleicht, entweder Mono (SD-DD) einseitig , oder Stereo (QD-HD) einseitig.
Dann kommt noch dazu das man die entweder umdrehen konnte oder die gleich für oben und unten nen seperaten Kopf hatten.

Da die Disketten ja nunmal nicht breiter wurden, mussten die Köpfe schmal werden um "Stereo" schreiben / lesen zu können.
Das aber wiederum macht Probleme, wenn man eine Diskette mit auf einem HD-LW geschriebenen Daten auf einer SD oder andersrum laufen lassen will.

Fazit ist:
Man braucht um 100% sicher zu sein, immer das passende Laufwerk bzw. den passenden Schreib-Lesekopf!
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Erhard
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Beitrag von Erhard »

.
mega-hz hat geschrieben:
26.03.2026 00:13
Demnach -was ich auch schon befürchtet hatte- müsste man um alles abdecken zu können ja min. 4 Laufwerke haben:
3.5" 720K und 1.44MB
5.25" 360K 40 Track, 720K 80 Track oder 1.2M 80 Track.
Das sind eigentlich 3 Laufwerke.

Es gibt 3,5" Laufwerke, die DD und HD können, sogar welche, die zusätzlich ED können (720K / 1,44M / 2,88M)
Dann die 5,25" 40 Track Laufwerke
Dann die 5,25" 80 Track Laufwerke, bei denen es auch welche gibt mit Umschaltung für Drehzahl und Dichte

Kveldulfur hat geschrieben:
20.03.2026 12:20
Ich habe überlegt mir auch einen Greasweazle zu kaufen und meine org. Disketten zu sichern.
Falls es Originale betrifft, die mit extensiven Kopierschutzmechanismen versehen sind haben wir meines Erachtens trotz diverser HighTech wie der Kryo nicht in allen Fällen die Mittel, für eine 1:1 Wiederherstellung. Das Projekt Kryo wurde seitens der Hersteller auch nur für die Archivierung ins Leben gerufen. Eine Wiederherstellung ist absichtlich nicht vorgesehen. Dabei bleibt der Fall offen, wo einem das Original kaputt geht und man es eigentlich rechtens wiederherstellen möchte.

Ich habe mal gehört, daß die Filmindustrie verpflichtet ist, defekte Medien mit Kopierschutz zu ersetzten. Vor einigen Dekaden wurden m.W. die Gesetze geändert, daß man auch seine eigenen Filmmedien nicht mehr kopieren durfte, wenn sie mit einen Kopierschutz versehen sind. Die Verpflichtung soll die Folge davon sein. Ob das alles so stimmt weiß ich nicht.

Ich kann das ja mal testen und meine in keinem DVD-Player mehr lesbare originale Harry Potter 5 DVD an Warner Brothers mit der Bitte um Ersatz schicken. Die DVD-Oberfläche ist völlig unbeschädigt, nicht der geringste Kratzer. Ich bin gespannt, ob die die DVD-Presse anwerfen und die Scheibe schön mit dem originalen Aufdruck für mich neu herstellen.

Zurück zur 1:1 Wiederherstellung. Ich habe da vor längerer Zeit recht viele Versuche gestartet. Erst einmal das Original eingelesen und Dokumentiert. Dazu gehören dann nicht nur die Sektoranordnung pro Spur sondern auch der Versatz der Spuren untereinander. Ganz zu schweigen von mehrfachen, zusätzlichen oder fehlenden Sektoren oder solchen mit bestimmten Fehlereigenschaften.

Es gibt Programme, die relativ viel können, inklusive Sektoreanordnung und besondere Sektoren. Aber den originalen Spurversatz hat bislang kein Programm wiederhergestellt.

Am nächsten kommt man dran, wenn man die Datenträger neu erstellt. Ein Laufwerk wie die 1050 mit einer Speedy kann das sicherlich. Aber man muß ein Programm schreiben (und ich bin keiner der das kann), was in die Speedy geladen wird, was in der Speedy startet und den Controller direkt steuert. Ein solches Programm muß handgeschnitzt auf die Eingenschaften des Originaldatenträgers angepaßt sein, damit es jedes Detail originalgetreu neu generiert.

Ob das auch mit Greaseweazle oder SCP so möglich ist ... allein wäre es erforderlich, den Index-Puls der Laufwerksmechanik beim Schreiben zu ignorieren und statt dessen das "Inter-Track-Timing" des Originals zu verwenden - und nicht einfach den nächsten Track rausrotzen, wenn der vorherige fertig geschrieben ist.
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von cas »

mega-hz hat geschrieben:
26.03.2026 00:13
Eigentlich kommt das Greaseweazle wie so vieles 30 Jahre zu spät.
Ich habe hier ein "Catweasel" (gleiche Idee wie beim Greaseweazle) der ersten Generation als PC ISA-Steckkarte, lief und läuft bei mir in einem 486er PC. Müsste ich mir so 1996/1997 angeschafft haben, also vor ca. 30 Jahren. Treiber gibt es für Linux und DOS.

https://wiki.icomp.de/wiki/Catweasel

Beste Grüsse

Carsten

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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Erhard »

Endlich habe ich nachträglich einen Grund, warum ich das Mainboard mit den ISA-Slots nie entsorgt habe ...
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Mathy »

.
Hallo Leute

Was nützt einem die Archivierung, wenn man daraus keine brauchbare Version erstellen kann?

1:1 Kopie: Das heisst doch auch, dass die Qualität der Kopie die gleiche ist wie die des Originals, oder? Wenn das Original also abgenutzt ist, wird die Kopie nicht besser sein. Gibt es da schon Software, die die Qualität der Kopie verbessern kann?

Tschüß

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Mathy »

.
Hallo Wolfram

mega-hz hat geschrieben:
26.03.2026 01:29
Ander haben nur MONO Köpfe verwendet, also volle Bandbreite - sowohl physikalisch als auch logisch - und auf einer
breiteren Spur kannst du auch mehr gleichzeitig unterbringen!
Links und rechts sind aber getrennte Spuren, da müsste eine schmale Spur dazwischen sein, wo kein Ton drauf ist. Sonst müsste man den Tonkopf ja sehr genau justieren, damit nicht links was von rechts reinkommt (beim lesen oder schreiben) oder anders rum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man nur durch Nutzung eines Mono-Kopfes mehr Bandbreite erreichen kann.

Tschüß

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von cas »

Mathy hat geschrieben:
26.03.2026 18:27
.
Hallo Leute

Was nützt einem die Archivierung, wenn man daraus keine brauchbare Version erstellen kann?

1:1 Kopie: Das heisst doch auch, dass die Qualität der Kopie die gleiche ist wie die des Originals, oder? Wenn das Original also abgenutzt ist, wird die Kopie nicht besser sein. Gibt es da schon Software, die die Qualität der Kopie verbessern kann?

Tschüß

Mathy
Es wird ja besser: das Greaseweazle (und ähnliche Tools) liest die Magnetschicht mehrmals und benutzt jedesmal die "beste" Version der verschiedenen Versuche. D.h. ist ein Sektor schon so schwach, das er nur manchmal korrekt gelesen wird, so liest das Gerät den Sektor mehrmals und benutzt die Version, bei denen die Daten mit der Checksummer übereinstimmt.

Durch das Lesen mit dem Greaseweazle hast Du also später eine "beste" digitale Kopie. Wenn Du die Daten wieder schreibst, so wird mit "voller" Magnetisierung geschrieben.

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Yellow_Man »

Erhard hat geschrieben:
26.03.2026 08:23

Es gibt Programme, die relativ viel können, inklusive Sektoreanordnung und besondere Sektoren. Aber den originalen Spurversatz hat bislang kein Programm wiederhergestellt.

Ob das auch mit Greaseweazle oder SCP so möglich ist ... allein wäre es erforderlich, den Index-Puls der Laufwerksmechanik beim Schreiben zu ignorieren und statt dessen das "Inter-Track-Timing" des Originals zu verwenden - und nicht einfach den nächsten Track rausrotzen, wenn der vorherige fertig geschrieben ist.
Nun am Atari kann man bei den Programmen Happy Back Up und der Super Archiver den Sektor Skew aktivieren.
Somit werden die Sektoren Anordnung und der Spurversatz der Tracks wie bei der Quelle erstellt.
Das funktioniert auch bei dem Kruden Spurversatz des berühmten ersten Teils des Rollen-Spieles AR.
Ob bei den Atari Laufwerken auch die Daten (Fluxe) zwischen den Sektoren genau wie beim Original sind? Keine Ahnung.
Aber wichtig ist hier nur, das das Back Up funktioniert.
Die 1050 hat ja keine Index-Loch abfrage. Damit ist der Spurversatz der Tracks immer "verdreht".
Und das kann unterschiedlich sein: Normale 1050 slow Formatiert. Happy, Speedy, weiß der Geier, schnell Formatiert usw.

Beim Fluss Daten auslesen funktioniert das Index-Loch, oder dieser Magnet Klecks auf dem Schwungrad (meist 3,5" Laufwerke), anders.
Normal wird dem Floppy-Controller damit mitgeteilt, bitte hier den Track-Anfang (Sync) setzten.
Beim Flux-Daten lesen/schreiben wird der Controller ignoriert. Beim Index-Puls heiß es einfach: Ab hier ALLES lesen bis zum nächsten Index-Puls.
Egal was gerade da steht. Echte User Daten, GAPs , Daten ober- oder unterhalb des Sync's (auch ne Art Schutz) oder was auch immer.
Das gilt auch beim zurück schreiben. Kommt das Index-Loch werden die Fluss Daten sofort wieder geschrieben, genau an der Stelle wie vorher gelesen.
Somit bleiben Sektoren Anordnungen, Daten (Fluxe) zwischen den Sektoren und auch der Spurversatz erhalten.
Das ist ja auch Sinn und Zweck des Ganzen.

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DjayBee
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von DjayBee »

Yellow_Man hat geschrieben:
Gestern 09:59
Normal wird dem Floppy-Controller damit mitgeteilt, bitte hier den Track-Anfang (Sync) setzten.
Beim Flux-Daten lesen/schreiben wird der Controller ignoriert. Beim Index-Puls heiß es einfach: Ab hier ALLES lesen bis zum nächsten Index-Puls.
Egal was gerade da steht. Echte User Daten, GAPs , Daten ober- oder unterhalb des Sync's (auch ne Art Schutz) oder was auch immer.
Das gilt auch beim zurück schreiben. Kommt das Index-Loch werden die Fluss Daten sofort wieder geschrieben, genau an der Stelle wie vorher gelesen.
Somit bleiben Sektoren Anordnungen, Daten (Fluxe) zwischen den Sektoren und auch der Spurversatz erhalten.
Das ist ja auch Sinn und Zweck des Ganzen.
Das ist beim Rückschreiben aber auch das Problem.
Wenn die Diskette nicht so gemastert wurde, dass sie auf das Indexloch Rücksicht nimmt oder wenn es sich schon um eine Kopie handelt, die auf einem Atari-Laufwerk erstellt wurde, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass beim EInlesen mittels GW/SCP/Kryo das Indexloch sich mitten in einem oder mehreren Sektoren befindet.

Schreibst du das nun 1:1 zurück, reißt du diese Sektoren quasi auseinander, weil "ab der Sektormitte" geschrieben wird und der vordere Teil des Sektors irgendwo kurz vor dem Indexloch stehen wird. Da die Umdrehungsgeschwindigkeit der Laufwerke ja nie zu 100% exakt ist, wird nicht bis zum letzten Bit auf der Spur geschrieben.

Ijor spricht hier vom "Splice-Point", der im Dump gefunden werden muss; und der dann nach meinem gefährlichen Halbwissen die Stelle werden muss,
- an der das Indexloch sich beim Schreiben befindet
- oder von/bis zu der unter Ignoranz des Indexlochs geschrieben werden muss

Sauber scheint das derzeit nur in der Kombination aus Phaerons a8rawconv und SCP zu funktionieren. Es geht auch nicht mit der Originalsoftware des SCP.

Praktische Erfahrung habe ich damit aber keine, weil ich immer nur dumpe; und dafür ist das GW super geeignet.
Dabei interessiert mich auch nicht, ob das Disklaufwerk originär 40 oder 80 Spuren hat.
Schlimmstenfalls ist das Signal beim 80-Spur-Laufwerk etwas schwächer und es besteht eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit, dass eine gealterte Magnetisierung nur noch mit Fehlern gelesen wird. Klappt das Lesen, ist das Ergebnis aber identisch zwischen 40 - und 80-Spur-Laufwerk.

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von dl7ukk »

Hi Joachim
.
DjayBee hat geschrieben:
Gestern 11:20
Sauber scheint das derzeit nur in der Kombination aus Phaerons a8rawconv und SCP zu funktionieren. Es geht auch nicht mit der Originalsoftware des SCP.
Praktische Erfahrung habe ich damit aber keine
.
Wird Zeit, daß Du Erfahrung sammelst ... :D

Hole Dir von Roland die SCP, die war für das Projekt und nicht für Rolands Schublade gekauft. Dort liegt die SCP mit Jumper im elektrostatischen Tütchen. Damit kommst Du weiter.

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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Erhard »

.
DjayBee hat geschrieben:
Gestern 11:20
Phaerons a8rawconv
Ich habe versucht, ihn zu erreichen.

Falls da jemand besseren Kontakt hat als ich:

==

I tried to process an 80 track DS DD Kryoflux raw disk dump, but I failed.
Without the -g switch false track numbers are reported.
Using the -g 80,2 switch, processing nevertheless stops at track 42.
Command line used:
a8rawconv-x64.exe -g 80,2 -l -tpi 135 -if kryoflux -of atr -v C:\80TDSDD\RAW\80TDSDD_00.0.raw C:\80TDSDD\DISK.ATR >C:\80TDSDD\DISK.LOG
HxCFloppyEmulator seems to properly recognize the Kryo dump.
I'ld be happy if you could tell me what I am doing wrong.
A8RAWCONV always worked great on 40T single sided disk dumps.

==
Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar.
Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Yellow_Man »

DjayBee hat geschrieben:
Gestern 11:20

Das ist beim Rückschreiben aber auch das Problem.
Wenn die Diskette nicht so gemastert wurde, dass sie auf das Indexloch Rücksicht nimmt oder wenn es sich schon um eine Kopie handelt, die auf einem Atari-Laufwerk erstellt wurde, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass beim EInlesen mittels GW/SCP/Kryo das Indexloch sich mitten in einem oder mehreren Sektoren befindet.

Ijor spricht hier vom "Splice-Point", der im Dump gefunden werden muss; und der dann nach meinem gefährlichen Halbwissen die Stelle werden muss,
- an der das Indexloch sich beim Schreiben befindet
- oder von/bis zu der unter Ignoranz des Indexlochs geschrieben werden muss

Sauber scheint das derzeit nur in der Kombination aus Phaerons a8rawconv und SCP zu funktionieren. Es geht auch nicht mit der Originalsoftware des SCP.
Danke für die Erklärung. Das erklärt folgendes.
Farb kann mit der SCP und a8rawconv erfolgreich Disketten zurückgeschrieben. So geschehen auf einer Fujiama.
Auf einer RENO habe ich mit einer (nicht meine) SCP und deren Software (da wusste ich noch nichts von a8Rawconv) Disketten zurückgeschrieben,
und es war der gleiche Effekt wie bei dem GW. Also in Single wird auf der 1050 nur der erste Track gelesen, danach nichts mehr.

Also wird a8Rawconv diesen "Splice-Point" irgendwie zusammenführen.

Das mit dem Index-Loch betrifft also Laufwerke, die auf echter Hardware das Index-Loch ignorieren. Also A8 und wohl auch C64.

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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von DjayBee »

Erhard hat geschrieben:
Gestern 13:19
I tried to process an 80 track DS DD Kryoflux raw disk dump, but I failed.
Kannst du mir den Dump bitte zukommen lassen?
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