Greaseweazle Möglichkeiten

Alles rund um den ABBUC und Atari, was nicht in die anderen Kategorien passt.
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mega-hz
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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von mega-hz »

Hallo, ich habe nur GW in dem 3.5" 1050 Gehäuse mit einem TEAC FD235 LW sowie ein 5.25" TEAC Laufwerk im 1050 Gehäuse verbaut.
Beide laufen unter 0 oder 1.

Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?

Oder kann man nur Rohdaten lesen und schreiben?
UND: Gibt es ne Möglichkeit, diese Laufwerke auch unter Windows als A: oder B: anzusprechen?
keine PN's mehr! Bitte per email kontaktieren! atari1450xld©mega-hz.de

Erhard
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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Erhard »

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mega-hz hat geschrieben:
Gestern 19:50
Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?
Frag mal Roland. Der hat ja glaube ich schon ein Laufwerk an ein Rasperry angeschlossen und die Bits so einzeln geschrieben, daß die Disk hinterher korrekt formatiert war.

mega-hz hat geschrieben:
Gestern 19:50
Gibt es ne Möglichkeit, diese Laufwerke auch unter Windows als A: oder B: anzusprechen?
Mit dem GW dazwischen und das ganze am USB-Port? Ich würde sagen: Never.

Außer Du schreibst eine Software, die das GW unter Windows als FDC emuliert oder sowas in der Art.

Ein älteres PC-Board mit echtem Disk-Port und eine MS-DOS-Diskette würde ich da glaube ich vorziehen.
Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar.
Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

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cas
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von cas »

1) Disketten Formatieren:
"formatieren" ist nichts anderes als leere Tracks schreiben. Wenn Du ein Flux-Image einer leeren Diskette schreibst, dann hast Du die Diskette "formatiert". Das sollte mit allen Diskettenformaten funktionieren, auch mit den Atari SD/MD/DD/QD Formaten.

Es gibt nur keinen extra "formatier" Befehl, sondern Du erstellt ein Flux-Image einer leeren Diskette, und schreibst dieses Image dann auf eine neue Diskette

2) Greaseweazle als Laufwerk unter Windows (Linux/MacOS):
technisch möglich, jemand müsste einen Treiber schreiben. Hat bisher noch niemand gemacht.

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Yellow_Man
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Yellow_Man »

mega-hz hat geschrieben:
Gestern 19:50

Aber ist es mit GW auch möglich, "normale" XL-Disketten im richtigen Format (z.B. SD,MD oder DD) zu formatieren?
Oder PC/ST Formate?
Jein, wie Carsten schon geschrieben hat, eine leere Formatierte Disk als SCP oder Raw auslesen und dann zurück schreiben.

Ich habe so ein Greaseweazle schon einige Jahre und einiges damit gemacht.

Einige Tipps für Atari 8 Bit:

Für Atari 8-Bit, immer ein 40 Track Laufwerk benutzen! Ich benutze eine Mechanik aus einer XF (welche ich vor langer Zeit auf 3,5" umgebaut habe).
80 Track Laufwerke haben viele Nachteile, trotz Doppel-Step (40 Track) oder Jumper auf dem Laufwerk wie die Teac FD235 (Der schreib/lese Kopf ist halt kleiner).

Beim auslesen (guter Disketten) mind. 3 Umdrehungen per Track, besser 5 Umdrehungen (bei alten fremden Disketten) nehmen.
Ziel-Diskketten (gebrauchte) vorher testen, also einmal mit Überprüfung Formatieren. Danach am GW löschen und dann das Image (SCP/Raw) zurück Schreiben.
Beim zurückschreiben von SCP/Raw gibt es kein verify. Kopierschutz ist eigentlich egal. Wird einfach mitgeschrieben ;-)

Bisher funktioniert das zurückschreiben nur im MFM Modus, also Medium oder Double einwandfrei. FM für Single scheint erstmal zu funktionieren, aber die 1050 liest nur den ersten Track, danach ist sense. FM ist noch nicht so richtig ausgereift. Die Rückseite einer Diskette (Diskette umdrehen! Laufwek dreht dann immer) lässt sich mit Fake 300 Index auslesen, beim zurückschreiben lädt die 1050 aber abgehakt, weil der Sektor Skew durcheinander ist.

Einige Tipps für 3,5", ST, Amiga und Archimedes:

Auch hier die Zieldisketten vorher Testen (formatieren am Ziel-System).
Bei 3,5" sollte man verschiedene Laufwerke benutzen. Ein gutes zum Auslesen und offen. Einige Disketten sehen aus wie...
Dann mehrere Laufwerk zum zurück schreiben testen. Ich habe z.B. 4 verschiedene 1040 ST(E)s als Ziel benutzt. Jeder ST hat ein anderes LW, Epson, Sony, Chinon und TDK.
Hat das LW am GW ein Image zurück geschrieben, wurde die Lauffähigkeit auf den 4 STs getestet. Ich habe dann ein Teac LW gefunden, wo die erstellte Diskette auf allen 4 STs funktionierte.
Die Toleranz der Schreib/Lese Köpfe ist bei den keinen Laufwerken wohl ziemlich eng.

Fazit:
Ein Gehäuse für die Laufwerke ist toll, aber unpraktisch, weil ziemlich oft die Schreib/Lese Köpfe gereinigt werden müssen.
Auch bei den kleinen 3,5" Laufwerken unbedingt ein externen Netzteil benutzen. Es gibt sonst echt Fehler, gerade beim zurück schreiben. Das ist Erfahrung ;-)
GW im Einsatz.jpg
GW im Einsatz.jpg (2.02 MiB) 141 mal betrachtet
Viel Spaß beim experimentieren.

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Kveldulfur
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Kveldulfur »

Yellow_Man hat geschrieben:
Heute 11:12
Bisher funktioniert das zurückschreiben nur im MFM Modus, also Medium oder Double einwandfrei. FM für Single scheint erstmal zu funktionieren, aber die 1050 liest nur den ersten Track, danach ist sense. FM ist noch nicht so richtig ausgereift.
Hallo!

Ich habe überlegt mir auch einen Greasweazle zu kaufen und meine org. Disketten zu sichern. Aber wenn ich es richtig verstehe, kann ich nur sichern aber nicht zurück spielen? Org. Disketten sind in der Regel wohl SingleDensity.

Grüße
Janko
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Re: Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von DjayBee »

Yellow_Man hat geschrieben:
Heute 11:12
Beim auslesen (guter Disketten) mind. 3 Umdrehungen per Track, besser 5 Umdrehungen (bei alten fremden Disketten) nehmen.
Besser immer 5 nehmen, dann klappt's besser mit "Weak" Sektoren als Kopierschutz.
Wenn nur die Daten von drei Umdrehungen da sind, kann das durchflutschen.

Umgekehrt ist bei grenzwertigen Disketten die Wahrscheinlichkeit größer, dass bei einem sterbenden Sektor zweimal dieselben Daten gelesen werden und damit die Daten gerettet sind.

Erhard
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Greaseweazle Möglichkeiten

Beitrag von Erhard »

Bei solchen externen Netzteilen bitte vor Benutzung die Spannung messen.

Ich war letztens in der Verlegenheit, eines Verwenden zu müssen (weil 5,25" Laufwerk) und hab mir gedacht: ich hab doch eins im Lieferumfang der Kryo ...

Ausgepackt, angeschlossen und ich wollte gerade Strom draufgeben, da hab ich mir gedacht: miß doch mal nach.

Ergebnis:

- auf der 5 Volt Leitung: 4,6 Volt
- auf der 12 Volt Leitung: 15, 3 Volt

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