Hallo,
vor vielen Monaten hatte ich mit der XEP80-II ein wenig rumgespielt und im Zuge dessen meinen alten Bernstein-Monitor mal wieder in Betrieb genommen.
Den hatte ich mir in den 80ern (?) gekauft in der Hoffnung, daß er auf Grund seiner hohen Bandbreite mit der originalen XEP-80 funktioniert - und das hat er in der Tat mit hervorragendem Bild.
Als ich den an der XEP80-II einige Minuten dran hatte fing es plötzlich an zu zischen, qualmen und stinken. Ich hatte ihn sofort ausgeschaltet und auf den Balkon gestellt, aber mein Zimmer hat trotz sofortiger Lüftung monatelang nach explodiertem Elko gestunken.
Heute hatte ich etwas Zeit und hab mir gedacht, schau doch mal.
Erst mal zerlegt und den verdächtigen Elko getauscht:
Dann den Monitor geöffnet draußen auf die Fensterbank und kurz mit dem Strom verbunden -> ging überhaupt nicht an.
Also mit der Suche beim Netzteil angefangen. Ein im Monitor auf einer Metallplatte mit Metallgehäuse festgeschraubter Trafo mit angeflanschter Platine.
Komplett zerlegt und den offenbar wirklichen Schuldigen gefunden:
Kondensator entstückt, Platine soweit möglich gereinigt, defekte Sicherung getauscht, Dioden gemessen, neuen Kondensator eingebaut (war: WIMA 0,1 250VAC, neu: WIMA 0,15 400VDC)
Die Kapazität ist etwas größer, aber das wird wohl nix machen.
Zusammengebaut, getestet, geht!
Reparatur Monitor Multitronic Bernstein
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Erhard
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wosch
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Re: Reparatur Monitor Multitronic Bernstein
Hi Erhard.
Das dürfte ein Entstörkondensator sein. Die Kapazität ist das nicht so wichtig. Hauptsache die Spannungsfestigkeit. Und die ist mit 400V mehr als ausreichend. Sowas hatte ich vor kurzem in der Werkstatt bei einem Revox CD-Player. Da war auch erst mal Rauch und ein unangenehmer Geruch vorhanden
. Kommt bei dem Gerätealter öfter vor. Die Kondensatoren werden nicht jünger (wie wir auch) und die Netzspannung ist ja auch höher geworden.
Gruß
Wolfgang
Das dürfte ein Entstörkondensator sein. Die Kapazität ist das nicht so wichtig. Hauptsache die Spannungsfestigkeit. Und die ist mit 400V mehr als ausreichend. Sowas hatte ich vor kurzem in der Werkstatt bei einem Revox CD-Player. Da war auch erst mal Rauch und ein unangenehmer Geruch vorhanden
Gruß
Wolfgang
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Erhard
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Reparatur Monitor Multitronic Bernstein
.
Erstens wie Du schon sagst das Ausfiltern von HF von und zum Monitor.
Aber könnte der nicht auch dazu dienen, beim Ausschalten die hohe Selbstinduktionsspannung des Trafos zum Schutz des EIN/AUS-Schalters (Überschlagesfunken, Abbrennen der Kontakte) zu mindern? Vielleicht ist die Selbstinduktionsspannung beim Ausschalten nicht ganz so hoch, da der Trafo sekundärseitig belastet bleibt.
Bezüglich der Spannung: unsere Netzspannung liegt üblicherweise bei 230V AC, mitunter auch etwas höher oder niedriger.
Vss bei 240V AC -> 240 x SQR(2) = ca 340V, damit passen die 400V DC dafür.
Wenn aber die Selbstindunktionsspannung 1 kV betragen sollte wäre auch die Spannungsfestigkeit des originalen Kondensators zu klein gewesen.
Ich könnte mir vorstellen, daß der Kondensator mindestens 2 Aufgaben hat.
Erstens wie Du schon sagst das Ausfiltern von HF von und zum Monitor.
Aber könnte der nicht auch dazu dienen, beim Ausschalten die hohe Selbstinduktionsspannung des Trafos zum Schutz des EIN/AUS-Schalters (Überschlagesfunken, Abbrennen der Kontakte) zu mindern? Vielleicht ist die Selbstinduktionsspannung beim Ausschalten nicht ganz so hoch, da der Trafo sekundärseitig belastet bleibt.
Bezüglich der Spannung: unsere Netzspannung liegt üblicherweise bei 230V AC, mitunter auch etwas höher oder niedriger.
Vss bei 240V AC -> 240 x SQR(2) = ca 340V, damit passen die 400V DC dafür.
Wenn aber die Selbstindunktionsspannung 1 kV betragen sollte wäre auch die Spannungsfestigkeit des originalen Kondensators zu klein gewesen.
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Re: Reparatur Monitor Multitronic Bernstein
Vermutlich dachte damals keiner daran das die Teile solange benutzt werden.
Gruß
Wolfgang
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