Hi,
um Diskettenlaufwerke am HDI betreiben zu können muß das Laufwerk an PIN34 das DiskChange-Signal zur Verfügung stellen.
Die meisten 5,25" Laufwerke haben das Signal jedoch nicht.
Wer entsprechend Bedarf hat kann von mir eine kleine Platine bekommen, mit der sich ein 5,25" Laufwerk entsprechend aufrüsten lassen kann.
Die Aufrüstung erfordert sicher nicht nur handwerkliches Geschick zur Anbringung eines Sensors, der die Entnahme der Disk erkennt.
Es muß auch Platz auf der Mechanik sein, damit sich solch ein Sensor überhaupt anbringen läßt.
Hinzu kommt, daß die kleine Platine möglichst fest an der Mechanik untergebracht werden sollte.
Letztlich ist es erforderlich, im Laufwerk das Drive-Select Signal abzugreifen und zwar nach dem Jumper, mit dem DS0-3 ausgewählt wird.
Dann noch das Step-Signal. Und der Anschluß 34 muß zum Laufwerk hin getrennt sein, damit das DiskChange-Signal dort angebunden werden kann.
Als Sensor habe ich eine Gabellichtschranke vorgesehen, ein Schalter wäre auch möglich.
Ein Bild von der Platine stelle ich noch ein.
DiskChange PCB
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Erhard
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DiskChange PCB
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Re: DiskChange PCB
Wäre das ausschließlich für Laufwerke am HDI ?
Oder etwa auch für die XF551 (mit Mitsumi oder Chinon LW) geeignet ?
(Wobei ich mich frage, wenn das Mitsumi Laufwerk damit den Diskwechsel erkennen kann, macht es dann auch einen Density-Check ? Oder müsste man, wie ich vermute, dazu auch das XF-OS ändern bzw. ein Hyper-XF-OS nutzen ? Beim Chinon-Laufwerk war es so, dass beim Einlegen einer neuen Diskette der Motor kurz anlief, es wurde jedoch kein Density-Check durchgeführt; kann sein, dass da nur auf das Vorhandensein des Index-Loches getestet wurde, denn wenn keines da war, dann drehte das Chinon-Laufwerk durch bzw. hörte nicht auf zu drehen, so dass sich dort auch bereits formatierte B-Seiten nicht nutzen ließen, ohne 2. Indexloch oder Indexlochumgehung. Das kurze Anlaufen des Motors hätte aber bestimmt zum Density-Check genutzt werden können...)
Oder etwa auch für die XF551 (mit Mitsumi oder Chinon LW) geeignet ?
(Wobei ich mich frage, wenn das Mitsumi Laufwerk damit den Diskwechsel erkennen kann, macht es dann auch einen Density-Check ? Oder müsste man, wie ich vermute, dazu auch das XF-OS ändern bzw. ein Hyper-XF-OS nutzen ? Beim Chinon-Laufwerk war es so, dass beim Einlegen einer neuen Diskette der Motor kurz anlief, es wurde jedoch kein Density-Check durchgeführt; kann sein, dass da nur auf das Vorhandensein des Index-Loches getestet wurde, denn wenn keines da war, dann drehte das Chinon-Laufwerk durch bzw. hörte nicht auf zu drehen, so dass sich dort auch bereits formatierte B-Seiten nicht nutzen ließen, ohne 2. Indexloch oder Indexlochumgehung. Das kurze Anlaufen des Motors hätte aber bestimmt zum Density-Check genutzt werden können...)
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Erhard
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DiskChange PCB
.
Das Signal DiskChange liefert lediglich die Information, daß die Disk gewechselt wurde.
Die Verantwortung zur Auswertung liegt beim Host, im Fall der XF551 bei der Firmware der XF551.
Hier reicht es aber nicht, daß die Firmware das kann - es braucht auch noch einen I/O Pin (an der 8040/8050), wo man das dran anschließen kann.
Um bei der XF551 zu bleiben: da hier nur ein Laufwerk angeschlossen ist würde es hier (wie bei der 1050) auch ein einfacher Schalter tun, den die Firmware in einer Schleife überwacht.
Das "richtige" DiskChange ist für einen Bus, an dem mehrere Laufwerke angeschlossen sind geeignet. Jedes Laufwerk speichert die Information selbst und liefert sie, wenn es angesprochen (DriveSelect aktiv) wird.
Industrielle 3,5" Laufwerke wie das Teac FD235HF haben das eingebaut.
(PCB Design by Sleepy)
Grundsätzlich ja.
Das Signal DiskChange liefert lediglich die Information, daß die Disk gewechselt wurde.
Die Verantwortung zur Auswertung liegt beim Host, im Fall der XF551 bei der Firmware der XF551.
Hier reicht es aber nicht, daß die Firmware das kann - es braucht auch noch einen I/O Pin (an der 8040/8050), wo man das dran anschließen kann.
Um bei der XF551 zu bleiben: da hier nur ein Laufwerk angeschlossen ist würde es hier (wie bei der 1050) auch ein einfacher Schalter tun, den die Firmware in einer Schleife überwacht.
Das "richtige" DiskChange ist für einen Bus, an dem mehrere Laufwerke angeschlossen sind geeignet. Jedes Laufwerk speichert die Information selbst und liefert sie, wenn es angesprochen (DriveSelect aktiv) wird.
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Re: DiskChange PCB
=> Macht die Firmware der XF das ? Original XF-OS vermutlich nicht, Hyper-XF-OS weiß ich nicht...
@Dietrich: Macht das Hyper-XF-OS sowas ?
=> Welchen Pin denn?
=> Kann die Firmware der XF das ? Original XF-OS vermutlich nicht, Hyper-XF-OS weiß ich nicht.
@Dietrich: Unterstützt das Hyper-XF-OS sowas ?
=> Ich vermute daher, bei der XF ist es mit diesem PCB nicht getan, man muss wohl auch die Firmware bzw. das OS dafür patchen. (Kann sein, dass das Hyper-XF-OS das standardmäßig unterstützt, das weiß ich leider nicht sicher.)
Naja, könnte ja sonst sein, dass dir demnächst ein paar Abbucianer eine XF zusenden mit dem Vermerk "Bau bitte mal das Diskchange PCB ein und sorge dafür, dass die XF dann den Diskwechsel erkennt und eine Formaterkennung/Density-Check durchführt, so wie es die 1050 auch macht" und dann bist du am fluchen...
Re: DiskChange PCB
ich habe ja nie eine XF gehabt und somit keine Erfahrungen damit,
aber es scheint wohl ein ziemlicher ATARI-Schrott geworden zu sein i.V. zur 1050, oder?
Traurig...
aber es scheint wohl ein ziemlicher ATARI-Schrott geworden zu sein i.V. zur 1050, oder?
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keine PN's mehr! Bitte per email kontaktieren! atari1450xld©mega-hz.de
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Burkhard
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Re: DiskChange PCB
Ich habe mir eigentlich nie Gedanken darüber gemacht, ob das DC Signal an Atari Floppys vorhanden ist. Eine XF hatte ich auch nie und mit einer 1050 wurde der Diskwechsel immer vom Betriebssystem mit Bravour geregelt ...
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GoodByteXL
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Re: DiskChange PCB
Für mich ist es eher so, dass der Unterschied vor allem zur 1050 zu groß war. Kaum eine kommerzielle Software gab es dafür. Und die bespielten Rückseiten einer 810-/1050-Disk - was Atari-seitig auch für die 810/1050 nicht vorgesehen war - konnte man damit nicht lesen.
Konzeptionell war es ein Fortschritt gegenüber den Single-Side-Laufwerken, aber der absterbende 8-Bit-Zweig bei Atari und den Softwareherstellern hatte nicht viel dafür getan.
Und nach Aufrüstung mit dem Hyper-XF-OS war es ein prima Laufwerk. Trotzdem hatte ich es vor Dekaden weggegeben, weil 99% meiner Disks für die 1050 formatiert waren.
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Erhard
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DiskChange PCB
Die DiskChange Platine ist keine Lösung für die XF551.
Ich habe ja auch im ersten Beitrag geschrieben: "um Diskettenlaufwerke am HDI betreiben zu können ..."
Ich weiß nicht, ob bei der XF551 ein I/O Pin frei wäre, über den man eine DiskChange Erkennung realisieren könnte.
Darüber hinaus gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen dem - ich nenne es mal industrielles DiskChange - und der Diskettenwechselerkennung in der 1050, der Speedy-XF und der Floppy 2000.
Bei der 1050, der Speedy-XF und der Floppy 2000 wird lediglich ein Schalterzustand überprüft.
Das reicht auch bei diesen Laufwerken, da hier nicht mehrere Laufwerksmechaniken auf dem Bus hängen.
Beim HDI können bis zu 4 Laufwerke angeschlossen sein und deshalb MUß jedes Laufwerk einzeln und selbstständig den Diskettenwechsel überwachen und melden können.
Das "industrielle" DiskChange besteht aus einem laufwerksinternen RS-Flipflop.
Eine Entnahme der Disk setzt das Signal.
Ein Step des Steppermotors setzt das Signal zurück, wenn das Step-Signal für dieses Laufwerk galt und eine Disk einliegt.
Das DiskChange-Signal (low-aktiv open collector) ist nur bei selektiertem Laufwerk auf dem Bus aktiv.
So, ich hoffe das ist jetzt etwas klarer.
Ich habe ja auch im ersten Beitrag geschrieben: "um Diskettenlaufwerke am HDI betreiben zu können ..."
Ich weiß nicht, ob bei der XF551 ein I/O Pin frei wäre, über den man eine DiskChange Erkennung realisieren könnte.
Darüber hinaus gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen dem - ich nenne es mal industrielles DiskChange - und der Diskettenwechselerkennung in der 1050, der Speedy-XF und der Floppy 2000.
Bei der 1050, der Speedy-XF und der Floppy 2000 wird lediglich ein Schalterzustand überprüft.
Das reicht auch bei diesen Laufwerken, da hier nicht mehrere Laufwerksmechaniken auf dem Bus hängen.
Beim HDI können bis zu 4 Laufwerke angeschlossen sein und deshalb MUß jedes Laufwerk einzeln und selbstständig den Diskettenwechsel überwachen und melden können.
Das "industrielle" DiskChange besteht aus einem laufwerksinternen RS-Flipflop.
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Ein Step des Steppermotors setzt das Signal zurück, wenn das Step-Signal für dieses Laufwerk galt und eine Disk einliegt.
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So, ich hoffe das ist jetzt etwas klarer.
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Re: DiskChange PCB
Ich habe eine Chinon und eine TEAC 5,25" Floppy. Eine davon würde ich gerne mal in einem ST System zum Einsatz bringen. Die ST Floppy Buchse wurde ja auch für das HDI adaptiert. Gibt es ein Schaltbild zu der hier vorgestellten Erweiterung?
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Erhard
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Es gibt eine grobe handgezeichnete Skizze ... schicke ich Dir.
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